Konfirmation 2019

Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen …

Der Konfi-Kurs 2017–19 ist Ge­schich­te – und eine gro­ße Zahl von Ge­schich­ten wer­den den Konfis noch eine Weile in Er­inne­rung blei­ben. Von der ge­mein­sa­men Fahrt nach Mans­feld und den An­dach­ten in der abend­li­chen Kir­che, vom Krip­pen­spiel, der Konfi-WG und ihrem selbst ge­stal­te­ten Gottes­dienst usw.

Aber auch viele Fra­gen be­glei­ten die Konfis wohl über die ge­mein­sa­me Zeit hi­naus: Was be­deu­tet es, an Jesus Chris­tus zu glau­ben und wie sähe die ide­a­le Kir­che aus? In den letz­ten zwei Jah­ren hat sich die Gruppe die­sen und vie­len Fra­gen mehr ge­stellt, ohne auf vor­ge­fer­tig­te Ant­wor­ten zu­rück­zu­grei­fen. Da­bei wur­den wir, die wir die Gruppe ge­lei­tet ha­ben (Pfarrer Christoph Reichl, Hanna Henke und am Ende auch Monica Montsch) immer wie­der heraus­ge­for­dert, un­se­re eige­nen Ant­wor­ten zu über­den­ken. Die Konfis ha­ben sich da­ran ge­macht, ge­mein­sam der Bi­bel zu be­geg­nen, ge­lernt, wo Kir­che ak­tiv ist (z. B. im Ge­fäng­nis) und ver­sucht, Se­gen in der Stadt „weiter­zu­geben“. 

Schön, dass die Gruppe mit­ein­an­der unter­wegs war, mit Freu­de Gren­zen ver­scho­ben hat und sich Freunde ge­fun­den ha­ben. Wir wün­schen allen Kon­fir­mier­ten und Ge­tauf­ten, dass sie wei­ter auf die­sem Weg gehen – im Ver­trau­en da­rauf, dass sie immer in Gottes Hand ge­bor­gen sind.

Die Predigt vom Kon­fir­ma­tions­gottes­dienst steht >hier zum An­hören bereit.

Hanna Henke

P. S.: Für junge Leute der 7. Klasse star­tet im Sep­tem­ber der neue Konfi-Kurs, In­for­ma­tio­nen hier­zu stehen >auf dieser Seite.


Vernissage „Beschirmt“

Bilder aus fünf Jahrzehnten

Wunderbar, wenn der Titel der Aus­stel­lung auch die Über­schrift über ein Le­ben sein kann. Mit den Bil­dern aus ganz ver­schie­de­nen Zei­ten und in un­ter­schied­lichs­ten Tech­ni­ken gibt Frau Werner in der Aus­stellung ihrer Er­fah­rung Aus­druck, dass trotz aller wid­ri­gen Um­stän­de ihr Leben immer be­schirmt war, be­hü­tet von Gott.

So war es fol­ge­rich­tig, dass wir auch im Gottes­dienst vor der Ver­nis­sage die­sem The­ma nach­gingen – als Pre­digt­grund­lage konn­te ich ein Bild von Frau Werner neh­men: Hoffnung (Noahs Taube).

Die Flut­ge­schich­te auf den Punkt ge­bracht: Die Taube Noahs, die als Hoff­nungs­brin­ger von oben her in die Dy­na­mik der Fins­ter­nis und Flut ein­bricht und uns mit ins Licht zieht.

Umrahmt von Mu­sik der En­kel hat Herr Werner Schneider als lang­jähri­ger Be­glei­ter der Fa­milie eini­ge Facetten des Wer­de­gangs von Frau Werner be­leuch­tet. Fas­zi­nie­rend war für mich, wie sich die ganz un­ter­schied­lichen Be­ga­bun­gen und In­teres­sen zu­sammen­ge­fügt ha­ben – die Liebe zur Na­tur und dem Gärt­nern, das Ge­stal­ten und ge­naue Schauen und die Wärme des Herzens.

Bei Kaffee, Tee und Ge­bäck – herz­lichen Dank dem Vor­be­rei­tungs­team – konn­ten wir uns ein­zel­nen Bil­dern wid­men und mit Frau Werner ins Ge­spräch kommen.

Sie sind herz­lich ein­ge­la­den, sich selbst einen Ein­blick in die Bild­welt zu ver­schaffen – bis 3.  Okto­ber ist die >Aus­stellung in der Gethse­mane­kirche neben den Gottes­dienst­zeiten täg­lich von 16 bis 18.00  Uhr ge­öff­net.

Text: Pfarrer Christoph Reichl
Fotos: Ralf Werner


Weltgebetstag 2019

Kommt, alles ist bereit!

Kommt, alles ist bereit! – Titelbild zum Weltgebetstag von Rezka Arnuš

Nun war es wieder soweit, der Weltgebets­tag 2019, diesmal aus­gerich­tet von Slo­we­nien. Der Welt­gebets­tag ist eine inter­natio­nale Basis­bewegung von Frauen unter­schied­licher christ­licher Konfes­sionen. Jedes Jahr am ersten Freitag im März laden sie Frauen, Männer, Kinder und Jugend­liche ein, um gemein­sam für Frieden und Ge­rech­tig­keit zu beten und zu handeln. Der besondere Reiz besteht darin, dass dabei auf der ganzen Welt die­selbe Liturgie gebetet wird. Die Texte und Gebete sind somit inter­national ver­bindlich. Übri­gens: Ob ein Land wirt­schaft­lich arm oder reich ist, spielt bei der Auswahl der Schwer­punkt­länder des Welt­gebets­tags keine Rolle.

Diesmal kamen wir in Lößnig zusammen, um gemein­sam zu beten und zu feiern. Die Texte aus der vorliegen­den Broschüre sind von slowen­ischen Christen ver­fasst worden. Wir haben einen sehr interes­santen Vortrag mit Bildern über Slowe­nien erlebt. Darüber hinaus konnten wir schon gemachte Erfahrungen über den Welt­gebets­tag oder Slowe­nien aus­tauschen.

Es war ein wunderschöner Tag, der nächste Welt­gebets­tag ist am 6. März 2020.

Brigitta Hildebrandt