Aktuelles aus dem Kirchenvorstand

KV-Rüstzeit eine „segens-reiche“ Zeit in Schmannewitz

Vom 16. bis 18. März war der Kirchen­vor­stand in Schmanne­witz zur Rüstzeit.

Fern der täglichen Auf­gaben in der Ge­meinde­arbeit und auch fern von Struk­tur­fragen und nah an der Bibel hatten wir uns vor­genom­men, ein Thema zu ver­tiefen, das uns wieder be­wusster macht, in wessen Geist wir als Kirch­vorsteher unte­rwegs sind.

Der SEGEN – woher kommt er und was tun wir, wenn wir segnen? Und was passiert durch den Segen? Und: sind wir tat­säch­lich „ein Segen“ für andere? Können, dürfen wir ein­ander segnen, und wie ist das mit Segen und Fluch?

Antworten haben wir im alten und neuen Testa­ment gesucht, ebenso in vielen Ge­sprächen über besondere Erfah­rungen mit dem Segnen und auch im tiefen Schnee in Dahlener Wald und Heide.

Unsere Gedanken dazu waren das Gerüst zu einem gemein­samen Gottes­dienst in der Schmanne­witzer Kirche am Sonntag­morgen – der Ab­schluss der gemein­samen Zeit, die für die 15 Kirch­vorsteher und die beiden Pfarrer unter gutem Segen stand.

Tina Simon


Visitation abgeschlossen, Bericht liegt vor

In der ersten Märzhälfte 2017 ist Super­intendent Henker mit seinen Mit­arbei­tern, den Fach­beratern für Kirchen­musik, Gemeinde­päda­gogik und Ver­waltung / Ar­chiv, in Connewitz und Lößnig unter­wegs ge­wesen, um die verschie­denen Bereiche unserer Ge­meinde­arbeit kennen­zuler­nen. Viele von uns haben erlebt, wie sie in unseren Gottes­diensten, aber auch in den ver­schiedenen Dienst­gruppen und Kreisen, hos­pitiert und mit uns das Gespräch gesucht haben.

Für die Mitarbeiter und uns als Kirchen­vorstand war das eine will­kommene Gelegen­heit, dass einmal je­mand von außen auf un­sere Arbeit schaut. Die in zahl­losen Gesprä­chen, aber auch durch die Abschluss­berichte des Super­inten­denten und seiner Fach­berater erhaltenen Ein­schät­zun­gen und An­re­gungen werten wir im Kirchen­vor­stand und in der Mit­arbeiter­schaft aus.

Für Sie, liebe Gemeinde, stellen wir hier einige der Doku­mente zum Nachlesen zur Verfügung:

>Abschluss­bericht des Super­intendenten
>Predigt des Superintendenten beim Abschluss­gottes­dienst
>Bericht unseres Kirchenvorstands in Vorbereitung der Visitation

Gerne hören/lesen wir auch Ihre Kommentare und Rück­fragen – die Kontakt­möglich­keiten finden Sie in der rechten Spalte.


Ökumenisches Treffen unseres Kirchen­vorstandes mit dem Pfarr­gemeinderat

Die August-Sitzung 2016 des Kirchen­vorstan­des stand ganz im Zeichen der Öku­mene, denn wir hatten den Pfarr­gemeinde­rat unserer katholi­schen Nach­bar­gemeinde St. Bonifa­tius zu einem gemein­samen Treffen ein­geladen.

Der Abend begann mit einer Andacht in der Paul-Gerhardt-Kirche. Pfarrer Reichl wies anhand des Liedes „Strahlen brechen viele aus einem Licht“ darauf hin, dass wir als katho­lische und evange­lische Christen bei aller Unter­schied­lich­keit der Tradi­tionen doch aus einer Quelle schöpfen und einen Ur­sprung haben. Bei der Turm­führung bewun­derten wir den eindrucks­vollen Glocken­stuhl aus Holz, genos­sen die herr­liche wolken­lose Aus­sicht vom Balkon und versam­melten uns dann im Kir(s)chg­arten, wo wir uns die köst­lichen Sachen vom Grill gut schmecken ließen. Als Gast­geschenk hatten unsere Gäste ein wunder­bares selbst­gebackenes Brot und Salz, be­gleitet von herz­lichen Segens­wünschen, mit­gebracht.

Zunächst in größerer, später in mehreren kleine­ren Runden, gab es span­nende und an­geregte Gespräche.

So schlug der Pfarrgemeinde­rat der Bonifatius-Gemeinde vor, zum Re­forma­tions­jahr 2017 mit gemein­samen Aktio­nen unsere Ver­bunden­heit zu zeigen – bei den Ver­schieden­heiten, die es gibt. Eine kon­krete Idee war hier die Gestal­tung eines gemein­samen Einkehr­tages am 18. März 2017.

Ein thematischer Schwer­punkt in kleinerem Kreis war zudem das Gespräch da­rüber, wie wir uns als Gemein­den Fa­milien zu­wenden. Pfarrer Wolf erläu­terte das Konzept der „Familien­katechese“, wie die katho­lische Ge­meinde es im Zu­sammen­hang der Vo­rberei­tung der Erst­kommu­nion prakti­ziert. Getra­gen ist dieses Konzept von der Grund­überzeu­gung, dass ent­schei­dende und vor allem nach­haltige Im­pulse für den Glauben der Kinder in der Familie ge­geben wer­den. Um dies zu unter­stützen, er­halten Fami­lien bei Eltern­abenden Tipps und An­regun­gen für das Leben des Glaubens im Alltag. Außer­dem haben sie dabei Gele­gen­heit, Erfah­rungen und Ideen aus­zu­tauschen. Auch dieses Gespräch ist für mich ein be­glückendes Zeichen dafür gewesen, wie sehr wir von­ein­ander lernen können.

Es war ein schönes katholisch-evange­lisches Mit­einander an diesem Abend, und wir freuen uns auf weitere gemein­same Begeg­nungen.

Pfarrerin Ruth Alber