Aktuelles aus dem Kirchenvorstand

Gemeindeversammlung zum Stand der Strukturreform

Am 18. November hatte der Kirchen­vor­stand nach dem Gottes­dienst zu einer Ge­meinde­versamm­lung zum Stand der Um­setzung der struktu­rellen Ver­änderun­gen – und zu leckerer Suppe! – eingela­den. Vielen Dank an alle, die gekommen sind, die sich interes­siert beteiligt haben und natürlich auch an die Köche!

Die beste Nachricht zuerst: es gibt unter den betei­ligten Gemeinden ein gutes Dis­kussions­klima, viele Ideen und den Willen, die anderen anzu­hören. Und die andere Nachricht: schon bis Juni 2019 soll ein Vertrag stehen über die neue Gemeinde­form in unserer Region. Das ist sehr, sehr wenig Zeit, und es gibt zu diesem Prozess sehr verschie­dene Haltungen.

Seit gut einem Jahr finden regelmäßige Zusammen­künfte mit Vertre­tern aller Gemein­den der Struktur­region V statt, dazu gehören die Gemein­den Conne­witz-Lößnig, Beth­lehem, Peters, Andreas, Marien­brunn und Probst­heida. Die Interes­sen unserer Gemeinde nehmen dort regel­mäßig Pfarrer Reichl und Christian Tröger wahr. Beide haben auf der Gemeinde­versammlung zum Stand der Dinge – und zu unserem Stand­punkt dazu – gesprochen.

In den neutral moderierten Zusammen­künften werden alle Themen berück­sichtigt, zuerst jedoch geht es um die Über­legungen zur Art der zukünf­tigen Ver­bindung: Die Kirch­gemeinden Conne­witz-Lößnig, Marien­brunn, Bethle­hem und Peters streben eine Vereini­gung an, jedoch werden nach wie vor auch andere Wege geprüft. Wichtig für uns ist, dass die Orts­aus­schüsse genügend Kompetenzen haben und so die Identität der Gemeinde­teile erhalten werden kann. Darüber hinaus wird über den Sitz der Pfarr­amts­leitung und der Gemeinde­verwaltung diskutiert und darüber, wie sich der Kirchenvorstand zusammensetzen soll. Welche Anliegen im Vereinigungsvertrag und welche in einer Geschäfts­ordnung zu regeln sind, wird gleichfalls beraten.

Über die Souveränität von kirchlichen Orten wie z.B. Kinder­gärten und Fried­höfen wird dis­kutiert, ebenso über Vertei­lung und Verwal­tung von Finan­zen und über Regelun­gen für die Mit­arbeiter im Verkün­digungs­dienst und weitere Mit­arbeiter (Haus­meister, Küster, Ver­waltung) und vieles mehr.

Inzwischen haben sich auch aktive Arbeits­gruppen gebildet, in denen ge­meinde­über­greifend die Sach­lagen zu Finanzen, Personal, Gemeinde­pädago­gik u.a. erörtert und Vor­schläge zur künftigen Zusammen­arbeit geprüft werden.

Dass unnötige Zentralisie­rung vermieden wird und die Mit­bestim­mung der Ehren­amt­lichen erhalten bleiben sollte, ist uns dabei großes Anliegen. Der viel­fach geäußerte Wunsch, dass dem Gemeinde­leben, die Struktur­veränderung nicht schaden, sondern besten­falls neue Impulse ve­rleihen soll, begleitet die Argu­mente von unserer Seite.

Um Ihre Bedürfnisse und Erwar­tun­gen an eine zukünftig neue Struktur genauer zu kennen und besser berück­sichtigen und ver­treten zu können, haben wir an der Tür zum Kirchen­schiff in Conne­witz einen „grünen Briefkasten“ auf­gestellt, über den Sie uns jeder­zeit mit­teilen können, was Ihnen dazu am Herzen liegt. Bitte nutzen Sie diese Möglich­keit!

Tina Simon


KV-Rüstzeit eine „segens-reiche“ Zeit in Schmannewitz

Vom 16. bis 18. März war der Kirchen­vor­stand in Schmanne­witz zur Rüstzeit.

Fern der täglichen Auf­gaben in der Ge­meinde­arbeit und auch fern von Struk­tur­fragen und nah an der Bibel hatten wir uns vor­genom­men, ein Thema zu ver­tiefen, das uns wieder be­wusster macht, in wessen Geist wir als Kirch­vorsteher unte­rwegs sind.

Der SEGEN – woher kommt er und was tun wir, wenn wir segnen? Und was passiert durch den Segen? Und: sind wir tat­säch­lich „ein Segen“ für andere? Können, dürfen wir ein­ander segnen, und wie ist das mit Segen und Fluch?

Antworten haben wir im alten und neuen Testa­ment gesucht, ebenso in vielen Ge­sprächen über besondere Erfah­rungen mit dem Segnen und auch im tiefen Schnee in Dahlener Wald und Heide.

Unsere Gedanken dazu waren das Gerüst zu einem gemein­samen Gottes­dienst in der Schmanne­witzer Kirche am Sonntag­morgen – der Ab­schluss der gemein­samen Zeit, die für die 15 Kirch­vorsteher und die beiden Pfarrer unter gutem Segen stand.

Tina Simon


Visitation abgeschlossen, Bericht liegt vor

In der ersten Märzhälfte 2017 ist Super­intendent Henker mit seinen Mit­arbei­tern, den Fach­beratern für Kirchen­musik, Gemeinde­päda­gogik und Ver­waltung / Ar­chiv, in Connewitz und Lößnig unter­wegs ge­wesen, um die verschie­denen Bereiche unserer Ge­meinde­arbeit kennen­zuler­nen. Viele von uns haben erlebt, wie sie in unseren Gottes­diensten, aber auch in den ver­schiedenen Dienst­gruppen und Kreisen, hos­pitiert und mit uns das Gespräch gesucht haben.

Für die Mitarbeiter und uns als Kirchen­vorstand war das eine will­kommene Gelegen­heit, dass einmal je­mand von außen auf un­sere Arbeit schaut. Die in zahl­losen Gesprä­chen, aber auch durch die Abschluss­berichte des Super­inten­denten und seiner Fach­berater erhaltenen Ein­schät­zun­gen und An­re­gungen werten wir im Kirchen­vor­stand und in der Mit­arbeiter­schaft aus.

Für Sie, liebe Gemeinde, stellen wir hier einige der Doku­mente zum Nachlesen zur Verfügung:

>Abschluss­bericht des Super­intendenten
>Predigt des Superintendenten beim Abschluss­gottes­dienst
>Bericht unseres Kirchenvorstands in Vorbereitung der Visitation

Gerne hören/lesen wir auch Ihre Kommentare und Rück­fragen – die Kontakt­möglich­keiten finden Sie in der rechten Spalte.