Christenlehre

Was?

Der Begriff „Christen­lehre“ kann viel be­deuten, und jeder ver­steht etwas ande­res da­runter. Mancher hat hier als Kind zu DDR-Zeiten selbst sehr gute Erfah­run­gen gemacht, anderen ist die Be­zeich­nung eher fremd. Warum braucht man über­haupt Christen­lehre, wo es doch Reli­gions­unter­richt gibt? Was ist Chris­ten­lehre bei uns in der Kirch­gemein­de, und wie gestaltet sich die Arbeit mit den Kindern?

Wie?

Im Unter­schied zum Religions­unterricht an den Schulen ist Christen­lehre ein frei­zeit­pädagogi­sches An­gebot der Kirch­gemeinde, das sich an un­ge­taufte und ge­taufte Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse richtet. Die Kinder sollen in das Le­ben in ihrer Ge­meinde heran­geführt werden und in ihrer Gruppe ihren Glau­ben leben lernen. Im Unter­schied zum Religions­unter­richt geht es nicht um reine Wissens­vermittlung, sondern darum, sich als Teil einer kirch­lichen Ge­mein­schaft zu ver­stehen und mehr über das Leben als Christ zu er­fahren.

Christen­lehre soll ein Ort sein, wo die Kinder Raum finden, sich aus­zu­drücken. Die Kinder lernen sich in der Gruppe näher kennen und fassen Ver­trauen zu­einan­der, sie können mit­einan­der und von­einan­der lernen, Freude und Sor­gen teilen und erste reli­giöse Erfah­rungen machen, sich darüber aus­tau­schen und selbst Posi­tion be­ziehen. Wir ver­suchen, gemein­sam Ant­worten auf Fragen un­serer Zeit zu finden. So werden die Kinder sprach­fähig in ihrem Glauben. Auch das gemein­same Spiel ist ein wichti­ger Bestand­teil, um als Gruppe zusam­men­zu­finden, es er­mög­licht den Kindern sozia­les Lernen und einen Aus­gleich zum schulischen Alltag. Singen, spielen, malen, Geschich­ten hören, basteln, reden über den Glauben, Gebet und Segen gehören zu fast jeder Christen­lehre­stunde.

Daneben gestaltet die Christen­lehre einen Teil unserer Familien­gottes­dienste mit, führt am Heiligen Abend das Krippen­spiel in der Gethse­mane­kirche auf oder singt z. B. am 1. Ad­vent mit der Kur­rende im St. Elisa­beth-Kranken­haus, be­sucht in der Advents­zeit Senioren­einrichtun­gen und ist so in unser Gemein­de­leben ein­gebunden.

Wo und Wann?

Im Schuljahr 2019/20 startet die Christen­lehre am 26. August. Alle Erstklässler starten jedoch in der dritten Schulwoche am 2. September, wenn sie sich in der Schule eingelebt haben.

Auch in diesem Schuljahr wird es für die Erstklässler eine eigene Gruppe, montags, geben. Ansonsten treffen sich die Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in alters­übergreifen­den Gruppen wöchent­lich in Conne­witz und Lößnig, um über Gott, den Glauben und das Leben als Christ zu reden und zusam­men zu spielen.

In Connewitz:
Paul-Gerhardt-Haus, Selneckerstr. 7, Christen­lehre­raum (Raum 6 im EG):
1. Klasse: montags 16.00 Uhr
2.–3. Klasse: montags 17:15 Uhr oder mittwochs 16.00 Uhr
4.–6. Klasse: mittwochs 17:15 Uhr

In Lößnig:
Gemeindehaus, Bornaische Str. 121:
1.–6. Klasse: donnerstags 16.00 Uhr
(Die Erst- bis Viertklässler können vom Hort der Regen­bogen­schule und der Karl-Schubert-Schule nach Anmeldung zur Chris­ten­lehre ab­geholt werden.)

Kinder, die dabei sein wollen, können sich ent­sprechend ihres Alters eine Gruppe heraus­suchen. Die Conne­witzer können auch gern nach Lößnig kommen und um­gekehrt, wenn der Termin im Wochen­plan besser passt!

Anmel­dungen zur Christen­lehre sind übri­gens während des ge­samten Schul­jahres möglich. Wer noch gern dazu­kommen möchte, kann einfach zu einem der Treffen kommen oder sich mit dem Anmelde­formular an­melden.

Aktuelle Informa­tionen zur Christen­lehre finden Sie >hier.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Diakonin Claudia Weiß.