Besuchsdienst

Wir vom Besuchs­dienst möchten unseren älteren Gemeinde­gliedern das Gefühl ver­mitteln, dass ihre Kirchg­emeinde an sie denkt, dass sie nicht ver­gessen werden. Deshalb besuchen wir sie, und zwar zumin­dest an ihrem Geburts­tag oder in termin­licher Nähe zu diesem, aber auch, wenn uns das bekannt wird, im Krank­heits­fall.

Wir treffen uns in der Regel an jedem zweiten Dienstag im Monat, 11.00 Uhr, im Paul-Ger­hardt-Haus, Sel­neckerstr. 7.

Wer den Besuchsdienst unter­stützen und alte bzw. kranke Gemeinde­glieder mit einem Besuch er­freuen möchte, ist herzlich ein­geladen, zu einem der nächsten Treffen dazu­zukom­men. Sie können hierzu auch gern mit Pfarrerin Alber Kontakt aufnehmen.

Nächste(r) Termin(e): 08.10. und 12.11., 11.00 Uhr


Neue Besuchsdienst-Initiative

Zuhören, Zeit schenken, da sein

Unsere Idee: wir wollen einen Besuchs­dienst neu grün­den, der es sich zur Auf­gabe macht, Men­schen in un­serer Ge­mein­de regel­mäßig zu be­su­chen, die sich das wün­schen. Das können jün­gere und äl­tere Men­schen sein.

Alles scheint schneller zu wer­den in un­serer Zeit, hek­ti­scher und un­per­sön­licher: Wer schreibt noch Briefe? Wer hat den ein­sa­men Nach­barn im Haus im Blick und schaut mal vor­bei? Wer klin­gelt immer mal wie­der bei der alten Dame, die kaum noch das Haus ver­lassen kann?

Wir ver­muten, dass es auch in un­serer Ge­meinde Men­schen gibt, die sich freu­en wür­den, hie und da mal be­sucht zu wer­den, viel­leicht regel­mäßig. Solch ein Besuch könn­te ein Licht­blick sein in ihrem All­tag und ihnen auch hel­fen, mit der Ge­mein­de in Kon­takt zu ble­iben. Hätten Sie Lust mit­zu­machen? Viel­leicht über­legen Sie noch: Und wenn ich mit­ar­bei­te – was ge­winne ich da­bei? Wir sind da­von über­zeugt: Wer bei die­sem Be­suchs­dienst mit­macht, wird selbst be­schenkt: er oder sie pro­fi­tiert von der Le­bens­er­fah­rung der Men­schen, die er/sie be­sucht. Wo­mög­lich ge­winnt je­mand einen neu­en Blick auf die Welt und das Le­ben, wenn er/sie sich da­rin übt, die Welt mit den Augen eines an­deren Men­schen zu sehen. Es sollte uns nicht wun­dern, wenn die Er­fah­rung, ge­braucht zu wer­den, das Ge­fühl, et­was ge­ben zu können an Zeit und Auf­merk­sam­keit, den Be­sucher/die Be­sucherin selbst als Ge­seg­nete wie­der weiter­gehen lässt.

Wer mit­ar­bei­tet, soll selbst be­stimmen können, wen (bzw. wel­che Per­so­nen­gruppe) er/sie be­su­chen und wie oft er/sie Be­suche machen möchte.

Haben wir Ihr Interesse ge­weckt? Dann mel­den Sie sich gerne bei Pfarrerin Alber, um an die nöti­gen In­for­ma­tio­nen heran­zu­kommen.

Wie geht es weiter? Wann geht es los?
Im nächs­ten Ge­mein­de­blatt August/Sep­tem­ber wollen wir – wenn sich Mit­ar­bei­ten­de ge­fun­den haben – Men­schen aus un­serer Ge­mein­de ein­laden, sich zu mel­den, die sich freuen wür­den über einen Besuch.

Luise Herrmann, Brigitta Hildebrandt, Pfarrerin Ruth Alber