Aschermittwoch und darüber hinaus

Mit dem Ökumenischen Gottes­dienst am 6. März haben wir die Vor­berei­tungs­zeit auf Ostern be­gonnen. Das Asche­kreuz, das dem Tag den Namen gibt, ist ein Zeichen der Umkehr und der Buße – im Rahmen des Gottes­dienstes war jeder ein­geladen, sich das Kreuz auf die Stirn zeichnen zu lassen: Kehr um und glaub an das Evan­gelium.

Unter der frohen Botschaft Jesu können wir neu begin­nen, unser Leben neu aus­richten und uns befreien lassen. Zum Bei­spiel von den so all­täg­lichen kleinen und großen Lügen. Sieben Wochen zu mir zu stehen, weil Gott sich zu mir stellt. Sieben Wochen für die Wahr­heit ein­zutreten, weil die Wahr­heit in Christus offenbar ge­worden ist. Und dann schauen, ob ich nach Ostern nicht einfach weiter machen kann.

Herzliche Einladung zum Mitlesen und Mittun unter >7WochenOhne.evangelisch.de.


Unser neuer Vikar: Heiko Herrmann

Kaum haben wir Vikarin Wagner aus ihrem Dienst in unserer Gemeinde ver­abschiedet, steht bereits ihr Nachfolger „vor der Tür“: Vikar Heiko Herrmann. Wir werden ihn am 10. März in den Gottes­diensten um 10.00 und 17.00 Uhr in unseren Kirchen als Gemeinde begrüßen.

Wir wünschen Ihnen, lieber Herr Herrmann, eine gute, gesegnete Zeit in unserer Gemeinde!

Und nun stellt sich Vikar Heiko Herrmann selbst vor:

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Heiko Herrmann, ich bin 31 Jahre alt und verheiratet. Seit September 2018 bin ich Vikar und bereite mich darauf vor, Pfarrer zu wer­den. Ich bin in Mecklenburg in einer atheisti­schen Familie auf­gewachsen und kam mit 16 zum Glau­ben. Mit 17 Jahren wurde ich getauft und habe nach dem Abitur in Bielefeld, Leipzig und Erlangen Theologie studiert. Nach dem Studium habe ich in Leipzig an der Universität gearbeitet und eine Doktorarbeit geschrieben.

In der ersten Ausbildungsphase (September 2018 bis Februar 2019) habe ich an einem Gymnasium den pädagogi­schen Teil der Aus­bildung absolviert und gelernt, Religions­unterricht zu halten. Nun werde ich bis Anfang 2021 in Ihrer Gemeinde das Kern­geschäft des Pfarr­berufes erlernen. Pfarrer Reichl wird dabei mein Mentor sein.

Ein besonderes Anliegen ist mir, den Glauben auch an Menschen weiter zu geben, die – so wie ich selbst – nie in ihren Familien etwas von dem gehört haben, was Kirche ist und was dort passiert. Genauso liegt mir etwas daran, Menschen, die sich aus unter­schied­lichen Gründen von der Kirche ab­gewandt haben, wieder neu für den christ­lichen Glauben zu begeistern.

Ich freue mich, in Ihrer Gemeinde lernen zu dürfen, freue mich auf die Begeg­nung mit Jüngeren und Älteren und darauf, Sie alle kennen­zulernen. Bitte scheuen Sie sich nicht, mich an­zu­sprechen, und sehen Sie es mir nach, wenn nicht jeder Name beim ersten Mal präsent ist.​

Bleiben Sie behütet!

Ihr Vikar Heiko Herrmann


Baustelle Paul-Gerhardt-Kirche

Auch wenn schon jetzt das sanierte Dach und die Farbe an der frisch ver­putz­ten Fassade zusammen mit den Naturstein­arbeiten an Kreuz und Kugeln (an den Turm-Balkonen) deutlich sichtbar sind, bleibt noch einiges zu tun. Nach vorläu­figer Ab­rech­nung der erbrach­ten Leistun­gen können wir in diesem Jahr noch einige Details vollenden.

Durch die groß­zügige Unterstützung der Landes­kirche und des Amtes für Denk­mal­schutz sind die Mittel der Kirchgemeinde und vor allem Ihre Spen­den bei­nahe ver­zwanzig­facht worden. Herz­lichen Dank allen Spendern und dem För­der­verein, der immer wieder auf das Anlie­gen der Kirch­sanie­rung auch außer­halb der Ge­meinde auf­merk­sam macht.

Am Vortag der Kirchweihe (also am 31. März) wollen wir den Abschluss dieses Bau­abschnittes feiern – und laden zu einem herz­haften Imbiss im An­schluss an den Gottes­dienst ein.


Kindergarten Meusi zieht um

Unser Kindergarten Meusi ist in die Jahre gekommen. Seit über 100 Jahren werden Kinder in der Meus­dorfer Straße 47 nicht nur „bewahrt“, wie die Auf­schrift am Haus es sagt, sondern ge­fördert und ge­fordert, be­gleitet und auch an das Leben unserer Gemeinde, an unseren christ­lichen Glauben herangeführt – Singen, Beten, Geschich­ten hören, all das gehört dazu. Unser Kinder­garten macht  uns zu  einer „kinder­reichen“ Gemeinde!

Immer wieder wurden die Räume des Kinder­gartens reno­viert und neu ge­stal­tet. Eine solche, ziemlich grund­legende Sanie­rung ist nun mal wieder fällig: Die Brand­schutz­aufla­gen für Kinder­tages­stätten müssen voll­ständig um­gesetzt wer­den, die sanitären Anlagen bedürfen einer Er­neuerung … Es ist einiges zu tun.

Diese Arbeiten können nicht während des normalen Kinder­garten­betriebs durch­geführt werden. Des­halb wird der Kinder­garten von April bis etwa August 2019 in das Ober­geschoss des Paul-Gerhardt-Hauses um­ziehen. Für alle Be­teilig­ten wird das eine Heraus­forde­rung, aber auch eine Chance, ganz un­gewohnte, er­frischen­de Begeg­nungen zu erleben. Auch im Paul-Gerhardt-Haus muss bis dahin noch einiges umgebaut werden, damit die Räume  „kinder­sicher“ sind. Auf­einan­der Rück­sicht nehmen ist nötig – klar! Aber wir sind zu­versicht­lich, dass es gelingt.


Personalia in der Verwaltung

Im Sommer wird Frau Renger (Friedhofs­verwal­tung) in den Ruhe­stand ein­treten. Ihre Arbeit wird Frau Skoruppa über­nehmen, die sich bereits jetzt in das neue Auf­gaben­feld ein­arbeitet.

Unsere langjährige Mit­arbeiterin Frau Krause verlässt uns leider zum 1. April. In ganz verschie­denem Umfang und Aufgaben­bereichen hat sie seit 1998 in unserer Gemeinde ge­arbeitet. Waren am Anfang noch sämtliche Bu­chun­gen von unserer Gemeinde selbst zu erledigen, sind in den letzten Jahren neben Wohnungs­verwaltung und Haus­halt­planung vor allem die Ab­rech­nung von beson­deren Ver­anstaltun­gen (Konzerte, Rüstzeiten, Bau­maßnah­men und natürlich das Straßen­fest) mit den ent­sprechen­den Förder­mitteln in den Vor­der­grund getreten. Mit ihrer zu­gewandten Art, ihrer Umsicht, Findig­keit und großen Genauig­keit hat Frau Krause im Hinter­grund wesent­lich dazu bei­getra­gen, dass wir ein so viel­fältiges Gemeinde­leben haben – herzlichen Dank Ihnen!

Die nun notwendigen Neu­einstellun­gen haben wir genutzt, die Aufgaben­vertei­lung in der Ver­waltung zu über­denken. Mit dem 1. Januar sind die Arbeits­bereiche neu zu­geord­net: Die Kirch­geld­arbeit und die Gemeinde­glieder­verwal­tung genauso wie die Dienst­leistun­gen für Hau­sverwal­tung, Friedhof und Kin­der­garten liegen in den Händen von Frau Maslaton, während der Be­sucher­verkehr, die Vermie­tungen, die organi­satori­schen Au­gaben und die Öffent­lich­keits­arbeit zu den Auf­gaben von Frau Bartolo­mäus ge­hören. Die Sprech­zeiten bleiben un­verändert, aller­dings wird außer­halb dieser Zeiten wohl häufiger der Anruf­beantwor­ter Ihr Anliegen aufnehmen.

Wir sind dankbar, dass Frau Krause und Frau Skoruppa die beiden neuen Mit­arbeite­rinnen in die internen Abläufe haben ein­führen können und wünschen allen Gottes reichen Segen für ihre Arbeit und darüber hinaus.

Uta Maslaton stellt sich vor

Ich heiße Uta Maslaton und bin eine der beiden neuen Mit­arbeite­rinnen im Pfarr­amt Conne­witz.

Ich bin gebürtige Leipzigerin und 43 Jahre alt. Nach dem Abitur habe ich ein Studium zur Dipl.-Ver­waltungs­wirtin (FH) an der Fach­hoch­schule Meißen absol­viert. Daran an­schließend arbei­tete ich mehrere Jahre in der öffent­lichen Ver­waltung und bin später familiär bedingt in die Privat­wirtschaft ge­wechselt. Nun wage ich einen beruf­lichen Neu­anfang in der kirch­lichen Ver­waltung und freue mich auf die Auf­gaben, die mich im Pfarr­amt erwarten, auf die Men­schen, die mir begeg­nen, auf die Zu­sammen­arbeit mit ihnen und auf die Nähe zum Glau­ben. Ich hoffe, dass mir meine bis­herige Berufs­erfah­rung hilft, mich schnell in meinem Aufgaben­bereich zurecht­zufin­den und eine kompe­tente Ansprech­partnerin zu werden.

Ich habe drei Kinder im Alter von drei bis dreizehn Jahren und wohne mit meiner Familie in Gohlis. Ich mag Musik, lese gern und gehe ab und an in die Oper und in Konzerte. Außer­dem reise ich gern und interes­siere mich für an­dere Kulturen und Traditionen.

Korinna Bartolomäus stellt sich vor

Seit langem fühle ich mich unserer Gemeinde zu­gehörig und habe viel Reichtum erfahren durch wunder­schöne Kirchen­musik, durch Liturgien und Texte, durch warm­herzige Menschen, durch gemein­sames Nach­denken, durch belebte Feste und stillen Raum.

Umso mehr freue ich mich, dass ich ab Januar auch beruf­lich hierher gehören darf und dazu bei­tragen kann, dass die viel­fältige Gemeinde­arbeit ein nütz­liches organi­sato­risches und ver­waltungs­techni­sches Funda­ment besitzt. Meine Haupt­aufgaben­gebiete sind Öffent­lichkeits­arbeit und Besucher­verkehr. Wir werden uns u. a. begeg­nen, wenn Sie mit Anliegen zu den Sprech­stunden ins Pfarramt kommen.

Ich bin 44 Jahre alt und Mutter von vier Töchtern. Ich liebe Musik und das Meer, fahre viel Rad und gehe gerne zwischen Bäumen und Gedichten spazieren.

Ich freue mich auf eine gesegnete gemeinsame Zeit!


Spendenergebnis für „Brot für die Welt“

Für „Brot für die Welt“ ist aus unserer Gemeinde in der Zeit vom 1. Advent 2018 bis zum 6. Januar 2019 über Einzelspenden und Kollekten ein Gesamtbetrag in Höhe von 13.107,41 € (!) gespendet worden.

Ganz herzlichen Dank allen Gebern!