Corona aktuell

Findet denn noch irgend etwas statt?

Aber ja! Die Veranstaltungen vor Ort sind zwar >abgesagt, was trotz Corona dennoch möglich ist, finden Sie >an dieser Stelle.

Brauchen Sie Hilfe?

Wenn Sie Hilfe für Einkäufe oder anderes benötigen, können Sie sich an uns wenden. Wir organisieren Unter­stützung. Sie erreichen das Pfarramt Connewitz per >E‑Mail oder Telefon (0341) 301 20 00.

Gemeinsames Wort der Kirchen in Deutschland

Anlässlich der welt­weiten Krise um das Corona-Virus ver­öffent­lichten der Vor­sitzen­de der Deut­schen Bischofs­konferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, der Rats­vorsitzen­de der Evan­geli­schen Kirche in Deutsch­land (EKD), Landes­bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vor­sitzen­de der Ortho­doxen Bischofs­konferenz in Deutsch­land, Metropo­lit Augoustinos, das gemein­same Wort „Beistand, Trost und Hoffnung“. Den Text können Sie u. a. >auf der Seite der EKD nach­lesen und als PDF herunterladen.


Passionszeit

Die Zeit der Vorbereitung auf das große Fest unseres Glaubens, auf Ostern, gerät durch alle mögli­chen Fasten­ratgeber in das Zentrum der Auf­merk­sam­keit. Aller­dings mit ver­schobenen Priori­täten: Denn der Fokus des Fastens richtet sich für uns ja nicht auf einen schlan­ken Körper, sondern auf eine freie Seele – wenn man das so ver­einfa­chen kann.

7 Wochen ohne … Pessimismus

Eigentlich sollte ich eher anders­herum schreiben: 7 Wochen voller Zu­ver­sicht! Denn die Passions­zeit ist zwar eine Zeit des Ver­zichts, aber sie will un­se­ren Blick auf den Reich­tum rich­ten, den wir im Glauben haben – auf die Frei­heit, die Hoff­nung und den Mut, der von Ostern her in unser Leben kommt.

Wenn auch Sie ver­suchen wollen, mit vielen an­deren Christen dieses Jahr auf Schwarz­malerei und nega­tive Grund­ein­stellung zu ver­zich­ten und statt­dessen dem Glauben, der Liebe und der Hoff­nung Raum geben möch­ten, hält die Web­site >www.7-wochen-ohne.de viele An­re­gungen für Sie be­reit.

Pfarrer Christoph Reichl


Kirchensteuer 2020 und
Zusammensetzung des Kirchenvorstands

Zwei neue Ortsgesetze für unsere Kirchgemeinde

Folgende genehmigte Ortsgesetze des Kirchenvorstands werden hiermit der Gemeinde bekanntgegeben:

Der Kirchenvorstand


Kirchenvorstands- und Ortsausschuss-Wahlen im September

Mit der Vereinigung der Kirchgemeinden ist eine neue Entscheidungs­ebene ent­standen: Im Orts­ausschuss werden all die Angelegen­heiten beraten, die unsere Gemeinde in Conne­witz und Lößnig be­treffen, die Gottes­dienste und Ver­anstal­tun­gen genauso wie die Aus­richtung der Arbeit.

Die Entscheidungen, die unsere Ge­samt­gemeinde betreffen, werden vom Kirchen­vorstand als der recht­lichen Ver­­tretung getroffen; neben ad­ministra­tiven Aufgaben wie Anstel­lungen und Ver­trä­gen gehört hierhin auch die Koordi­nation der Arbeit an den verschie­denen Orten.

Der bisherige Kirchen­vorstand von Connewitz-Lößnig arbeitet als Orts­ausschuss weiter, so ändert sich an Ihren Ansprech­­partnern nichts. Neben Pfarrerin Alber und Pfarrer Reichl gehören aus unse­rem Gemeinde­teil Dirk Heinrich, Amira Al-Dahoodi-Kauschke, Kerstin Schreier und Christian Tröger (Vorsitzender) dem Kirchen­vorstand an.

Am 13. September werden beide Gremi­en neu gewählt. Damit die Vielfalt der Interessen und Prägungen in unserer Ge­meinde wider­gespiegelt wird, suchen wir schon jetzt nach Menschen, die sich mit ihren Gaben einbringen und dazu beitra­gen wollen, dass unsere Gemeinde einla­dend und stärkend und bunt ist – zur Ehre Gottes.


Seenotrettung

#WirSchickenEinSchiff

Unter dem Motto: „Europa darf nicht zu­schauen, wenn Menschen im Mittel­­meer ertrinken“ hat sich das Aktions­bündnis United4Rescue gegründet, dem sich auch unsere Kirch­gemeinde an­ge­schlos­sen hat.

Wir laden Sie ein, auch mit Ihrer Spende dazu bei­zutragen, dass durch den Einsatz der Sea-Watch 4 Menschen in Seenot geholfen wird. Das Schiff wurde mit einer Kranken­sta­tion und Personal für medizi­nische Erst­­versor­gung aus­gerüstet und wird im April vor der Küste Libyens seinen Dienst aufnehmen.

Internet: >united4rescue.com
Trägerverein: Gemeinsam Retten e. V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB


Bischof Tobias Bilz

Foto: epd bild/Matthias Schumann

Die Landessynode hat am 29. Februar Tobias Bilz mit großer Mehrheit zum Bi­schof gewählt, er soll am 25. April um 12.00 Uhr in der Dresdner Kreuz­kirche in sein Amt ein­geführt werden.

Tobias Bilz hat auf den verschie­denen Stationen seines Dienstes schon zeigen können, dass sich Klarheit der Positio­nen und Offenheit für unter­schied­liche Fröm­­migkeits­formen nicht aus­schließen. Seine lange Zeit als (Landes-)Jugend­pfarrer las­sen darauf hoffen, dass er für die Stimmen junger Menschen auf­merk­sam ist und sie ermuti­gen kann, ihre Ideen ein­zubrin­gen und Ver­antwor­tung zu über­nehmen.

Wir bitten um Gottes Segen – dass der Anfang gelingen und die Arbeit reiche Früchte tragen möge.


Unsere neue Vikarin stellt sich vor

Seit dem 1. März bin ich nun die neue (zweite) Vikarin in Ihrer Gemeinde. Zwei Jahre lang werde ich bei Pfarrerin Alber selbst zur Pfarrerin aus­ge­bildet. Darum will ich mich Ihnen kurz vor­stellen.

Mein Name ist Charlotte Bornemann, und auf­ge­wachsen bin ich im Vogtland. Zum Studieren bin ich 2005 zunächst nach Göttingen gegangen.  Dort habe ich meinen Mann kennen­gelernt, und zusam­men mit ihm und unserem ersten Kind bin ich vor zehn Jahren in den Leip­ziger Osten gezogen. Mittler­weile haben wir vier Kinder, und ich habe im letzten Jahr (endlich) mein Vikariat begonnen.

Nachdem ich den ersten Ausbildungs­ab­schnitt an der Schule hinter mir ge­las­sen habe, geht es nun nach Con­newitz-Löß­­nig und damit auch mitten hinein in die Aus­gestal­tung der neuen Ge­meinde­strukturen. Vielleicht stehe ich also mit manch einem aus der alten Gemeinde vor der neuen und wir fragen uns: Was erwartet uns da? Dass ich die „alte“ Gemeinde nicht kenne, ist jetzt vielleicht von Vorteil. Bei mir über­wiegt jeden­falls die ge­spannte Vor­freude. Ich freue mich auf die Zeit in dieser großen und wie es mir scheint sehr viel­fältigen Ge­meinde und bin sehr gespannt, was ich hier lernen kann und wem ich alles be­geg­nen werde.

Sprechen Sie mich gerne an! Jedes Ge­spräch wird mir Ihre Gemeinde be­kann­ter machen und davon lebt meine Arbeit. In diesem Sinne: bis hoffent­lich bald!

Ihre Vikarin Charlotte Borneman


Freiwilligendienst Süd-Nord

Dieses Jahr wird wieder ein Bundes­frei­williger aus Papua Neu­guinea vom Pro­gramm Internationaler Frei­willigen­dienst Süd-Nord auf dem Friedhof in Conne­witz für ein Jahr arbeiten. Der junge Mann ist 20 Jahre alt und heißt Jeremiah Chala­pa­rau Moat. Er kommt aus der Küsten­stadt Lae, der Haupt­stadt der Pro­vinz Morobe. Jeremiah Moat hat drei Ge­schwister im Alter von 14, 23 und 25 Jah­ren. Er ist da­ran interes­siert, das Arbei­ten in Deutsch­land, die Kultur, Tra­ditionen, Menschen und vieles mehr kennen zu lernen. Er liebt athle­tische Sport­arten und hat bei Landes­wett­kämpfen sogar eine Silber- und Gold­medaille in Weit­sprung und Drei­sprung errungen. Er mag Instrumen­tal­musik und liebt den Bibel­psalm 31,1–5, den ihm seine Groß­mutter vor­gelesen hat, wenn er krank war.

Aufgrund des Corona­virus wurde Jeremiahs An­kunft in Deutsch­land nun erst ein­mal ver­schoben. Wir hoffen aber, ihn bald bei uns be­grüßen zu können.

Ihr Friedhofteam


Vorstellung: Südcafé

Unsere Gemeinde ist größer geworden, und einige sind auch schon los­gegangen und haben andere Gemeinde­teile ange­fangen zu entdecken. Hier möchten wir Ihnen das Südcafé vorstellen.

Das Südcafé gibt es seit fast fünf Jahren. Ent­standen ist es damals aus einer Initia­tive der Kirch­gemeinden Bethle­hem und St. Petri, die eine Möglich­keit suchten, geflüchtete Menschen zu unter­stützen und Initia­tiven im Stadtteil zu vernetzen. Seither findet es jeden Dienstag- und Don­nerstag­nachmittag in der Mensa des Evange­lischen Schul­zentrums statt und ist nach wie vor gut besucht.

Dem Fremden soll ein Gesicht gegeben werden. Gerade die An­wohner im Leip­ziger Süden sind dazu ein­geladen, bei Kaffee und Kuchen mit den geflüch­teten Menschen ins Gespräch zu kommen. Es geht darum, mehr Zu­sammen­halt zu schaffen und zu erkennen, dass wir im Kern gar nicht so ver­schieden sind. Viele Ängste und Vor­urteile ver­schwinden bei einer simplen Unter­haltung. Wir als Südcafé-Team erleben das jede Woche aufs Neue.

Die Ehrenamtlichen sind auch nicht die Einzigen, welche die geflüch­teten Men­schen beispiels­weise durch gemein­sames Deutsch­lernen unter­stützen. Zahl­reiche Flüchtlings­initiativen nutzen mittler­wei­le die Anlauf­stelle des Südcafés, um den Einstieg und das Leben in Deutsch­land zu erleichtern.  Beispiele sind die Kon­takt­stelle Wohnen, Arbeit und Leben und KAUSA.

Über die Zeit hin­weg konnte vielen unserer Besucher ge­holfen werden. Vor allem das Erler­nen der Sprache liegt im Fokus. Egal ob bei konkre­ter Haus­auf­gaben­be­treu­ung oder ein­fach durch Ge­spräche, die Aus­ein­an­der­setzung mit der fremden Sprache schafft Pers­pek­ti­ven und neue Mög­lich­keiten. Oft konnten wir be­ob­ach­ten wie junge Men­schen ohne sprach­liche Vor­kennt­nisse mit der Zeit eine Aus­bil­dung be­gannen und selber zum ehren­amt­lichen Helfer wur­den. Es sind näm­lich nicht nur die deut­schen Mutter­sprach­ler die als Lehrer taugen. Auch die­jeni­gen die sich durch harte Arbeit die deutsche Sprache an­eigne­ten, können, gerade durch den­selben Er­fahrungs­raum, un­glaub­lich gut die Sprach­neu­linge unter­stützen. 

Das Südcafé ver­fügt über einen festen Stamm ehren­amt­licher Helfer, die seit mehre­ren Jah­ren dabei sind und ein großes Ver­ant­wortungs­ge­fühl für die ge­mein­same Sache be­sitzen. Nach­dem be­kannt ge­macht wurde, dass das Süd­café finanzielle Schwierig­keiten hat, wurde das Café mehr denn je durch selbst­gebackene Speisen und groß­zügige Geld­spenden unter­stützt. Auch die Flücht­linge be­greifen das, bleiben teil­weise da bis alles weg­geräumt ist oder helfen auf diver­sen Zusatz­veran­stal­tungen. Gerade durch rar ge­säte ähn­liche Anlauf­stellen, ist das Süd­café hier in Leipzig ein ent­scheiden­der Ort für Inte­gra­tion und Zu­sammen­halt.


Besuch erwünscht? Darf ich reinkommen?

Wir sind eine kleine Gruppe von Christen aus der Evangelisch-Lutherischen Kirch­gemein­de Connewitz-Lößnig. Wir haben uns vor­ge­nommen, Men­schen zu Hause zu be­suchen, die sich das wünschen. Daraus kann ein regel­mä­ßi­ger Kon­takt werden – oder auch nicht.

Wer weiß: viel­leicht würden auch Sie sich freuen über einen Besuch.

Wenn Sie uns kon­tak­tie­ren, helfen Sie uns. Sie können sich ein­fach an >Pfarrerin Alber wen­den oder den >Flyer zum Besuchs­angebot aus­drucken, aus­füllen und uns per­sön­lich oder per Post zu­kommen lassen. Alle Ihre An­ga­ben werden streng ver­trau­lich be­han­delt!