Urlaubszeit

Urlaubsvertretung unserer Pfarrer

Während der Urlaubszeit gelten folgende Vertretungsregelungen:

Pfarrer Reichl
11.07.–31.07.: Pfarrerin Alber
01.08.–02.08.: Pfarrer Sirrenberg,
Telefon 0152 53 92 88 51

Pfarrerin Alber
01.08.–02.08.: Pfarrer Sirrenberg,
Telefon 0152 53 92 88 51

15.08.–02.09.: Vikarin Wagner
03.08.–05.08.: Pfarrer Reichl

Gemeindebüro Lößnig

Wir weisen darauf hin, dass in der Ferienzeit unser Gemeindebüro in Lößnig vom 23. Juli bis zum 6. August geschlossen ist.

Wir wünschen unseren Pfarrern und allen Mitarbeitern eine erholsame Urlaubs­zeit unter Gottes Schutz und Segen!


Gemeinsame Erklärung aus dem Stadtökumenekreis Leipzig

Pressemitteilung vom 6. Juli 2018

Mit großer Sorge betrachten wir die der­zeiti­gen Entwick­lungen in der Asyl­debatte.

Wir stellen fest: Schon im Sprach­gebrauch werden Menschen­rechte immer mehr ab­ge­wer­tet. Menschen, die auf der Flucht vor Hunger, Krieg, Folter und Ver­gewalti­gung ihr Leben riskieren, wird ihre Not ab­gespro­chen, wenn Politiker­Innen zynisch von „Asyl­touris­mus“ und „Shuttle­service“ spre­chen. Immer häufiger ist ver­allge­meinernd die Rede von „Migration“, wo es um das Recht auf Asyl und den Schutz von Leben geht.

Das Schicksal der einzel­nen geflüch­teten Frauen, Männer und Kinder wird ver­drängt, wenn mit Worten wie „Flüchtlings­welle“ oder „Flüchtlings­strom“ Ängste vor einer bedroh­lichen Masse geschürt werden.

Diese Entwick­lungen tragen syste­matisch zur Ent­solidari­sierung mit Geflüch­teten und zur Eingren­zung des Geltungs­bereiches der Menschen­rechte bei. Dies zeigt sich auch in der aktuel­len Politik.

Wir möchten mit Nachdruck darauf hin­weisen, dass die Menschen­rechte nicht ein­grenz­bar oder ver­handel­bar sind. Für wen sie gelten, darf niemals Teil der öffent­lichen Meinungs­diskus­sion werden! Die Menschen­rechte haben für alle Menschen gleicher­maßen zu gelten! 

Notleidenden Menschen haben wir mit Mit­gefühl und Menschlich­keit zu be­gegnen! Das beginnt mit unserer Sprache und wird konkret in solidari­schem Handeln.

Wir rufen Christ­Innen, Politiker­Innen, alle Menschen auf, die Würde des Men­schen in Sprache und Handeln zu achten.

Aus dem Stadtökumenekreis Leipzig
Elke Bucksch, Pfarrerin an der Evangelisch Reformierten Kirche zu Leipzig

Thomas Diekmann, Gemeindeleiter Baptistengemeinde Leipzig
Friedbert Fröhlich, Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leipzig
Gregor Giele, Dekan und Propst der katholischen Propsteigemeinde Leipzig
Martin Henker, Superintendent, Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Sebastian Keller, Pfarrer im Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
André Krause, Pastor der Baptistengemeinde Leipzig
Armin Luhmer, alt-katholischer Pfarrer für die Gemeinde in Sachsen
Alexei Tomjuk, Erzpriester der russisch-orthodoxen Gemeinde Leipzig


Angebot: Erziehungsberatung

Foto: Lehmann

In jedem Lebenslauf treten Ereignisse ein, die mehr oder weniger vorherseh­bar, kon­trol­lier­bar und be­deut­sam sind. Werden solche Ereignisse als positiv be­wer­tet, fühlt der Mensch Zufrieden­heit, Kontrolle und inner­liches Wachs­tum. Doch was passiert, wenn Er­eig­nisse als unangenehm empfunden wer­den, wenn persön­liche Ressour­cen und Strategien nicht mehr aus­rei­chen, um ein solches Ereignis für sich positiv zu nutzen und daran zu wachsen? Krisen­situa­tio­nen gibt es in jeder Familie. Dieser Ausnah­mezustand be­darf manch­mal nur eines offenen Ohres, manchmal auch geziel­ter Hilfe und Unter­stützung von außen.

Diese Unterstützung möchte ich Ihnen kostenlos im Rahmen meines Ehrenam­tes in der Kirchgemeinde Connewitz-Löß­nig anbieten. Sei es die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten, Hilfen zur Stabilisierung von Lebens­verhältnissen, Ursachenforschung und Bearbeitung von Erziehungsproblemen oder Aufklärung von Erziehungsphänomenen.

Mein Name ist Cindy Jahr. Ich bin staat­lich anerkannte Erzieherin, Erziehungs­ und Lernberaterin und Sozialarbeiterin (B.A.). Ich arbeite hauptberuflich als So­zialarbeiterin (Diakonie Innere Mission Leipzig). In meinem Arbeitsalltag unter­stütze ich Familien in besonderen und herausfordernden Lebenslagen. Wenn Sie Interesse an diesem Angebot haben, erreichen Sie mich telefonisch unter 01512 227 05 69 oder per >E-Mail.

Updade vom Juli 2018

Inzwischen ist ein halbes Jahr vergangen. In den letzten sechs Monaten habe ich mit sieben Familien gearbeitet. Das Angeot wurde bisher also gut genutzt. Im Schnitt begleite ich die Familien ein bis zwei Monate. Dabei ist das Haupt­anliegen eine Beratung bezüglich kindlichen Verhaltens und eventuellen „Störungen“ der Kinder, das Vermittteln von kindlichen Bildungsprozessen sowie Bindungsarbeit innerhalb des Systems Familie, hin und wieder auch An­sätze der Paarberatung. Das Arbeiten mit den Familien macht mir große Freude und ich biete die Erziehungsberatung gern weiterhin an.

Cindy Jahr


KÜV – Kinder überprüften Familienfreundlichkeit

Es schadet sicher nicht, wenn auch die Kirche mal zum KÜV muss.

KÜV? Das ist nicht der Kirchliche Über­wachungs­verein, sondern eher eine Art „Kirchen-TÜV“ zur Über­prüfung, wie kin­der­freundlich eine Gemeinde ist. Klar, Kinder sind uns wichtig in der Gemeinde, keine Frage. Das Besondere dieses Projekts ist, dass hier die Kinder selbst testen und über­prüfen, wie es vor Ort aussieht in ihrer Gemeinde: Kinder überprüfen Vor­handenes – KÜV eben!

Wie Auto­fahrer ihren PKW auf Herz und Nieren prüfen lassen müssen, haben die Kinder der Christen­lehre (4.–5. Kl.) im April unsere Kirch­gemeinde geprüft und bewertet. Mit Hilfe eines Check-Heftes stellten die Kinder detaillierte Fra­gen und beurteilten z. B.: Wie ist unsere Kinder­gruppe? Wie die Aus­stattung und Beschaffen­heit der Räume? Gibt es aus reichend Freispiel­flächen? Wie werden die Gottes­dienste und andere Veran­staltungen für und mit Kindern erlebt? Wo kommt das Geld her? u. v. m. Dabei schauten sich die Kinder ganz genau um, befragten Andere oder „löcherten“ die Diakonin mit ganz vielen wichtigen Fragen und schätzten ein, wie sie es empfinden. Nach dem Check durch die Jury des Kirchen­bezirkes haben wir dann am 2. Juli in Thonberg als eine von sechs Gemeinden in Leipzig die KÜV-Plakette erhalten, die die Kinder stolz entgegen nahmen. Seit dem Familien­gottes­dienst zum Schul­jahres­schluss schmückt sie unsere Paul-Gerhardt-Kirche, damit es jeder sehen kann: Wir haben den Test bestanden.

Für uns als Mit­arbeiter ist es wichtig zu erfahren, wie Kinder – die Zukunft unserer Kirche – unsere Gemeinde wahr­nehmen. Nur so können wir noch besser auf die Bedürf­nisse der Jüngeren eingehen. Es ist aber auch Ansporn und Anregung, weiter darüber nach­zu­denken, was gut läuft und wo wir uns als Gemeinde noch ver­bessern können. Ich hoffe, dass der KÜV die Gespräche in unserer Gemeinde über Kinder- und Familien­freundlich­keit weiter anregt und danke beson­ders den Kindern für ihre intensive Nach­forschung und das wert­volle Feed­back.

Diakonin Claudia Weiß


Spenden: Aktion Federmappe

Auch in diesem Jahr unterstützt die Kirchliche Erwerbs­losen­initiative Leipzig (KEL) mit der „Aktion Federmappe“ Kinder von Familien, die die finan­ziellen Auf­wendungen zum Schul­jahres­beginn nur schwer schultern können.  Sie können unsere Aktion mit neuen oder gut erhaltenen gebrauchten Sach­spenden rund um das Thema Schule unterstützen. Gebraucht werden: Farbkästen, Scheren, Stifte, Schreib­blöcke und Hefte, aber auch gut erhaltene Ranzen oder Sport­taschen. Die Abgabe kann bis zum Anfang des neuen Schuljahres in der Beratungs­stelle der KEL in der Ritterstraße 5 zu diesen Zeiten erfolgen:

Montag bis Donnerstag 9 bis 15.00 Uhr, Freitag 9 bis 12.00 Uhr, oder nach individueller Termin­vereinbarung per Telefon (0341) 960 50 45 oder per >E‑Mail. Vielen Dank!

Mehr zur Aktion und über die Kirchliche Erwerbs­losen­initiative erfahren Sie auf der >Website der KEL.

Kirchliche Erwerbsloseninitiative Leipzig