Neue Mitarbeiterinnen im Pfarramt

Weil sowohl Frau Skoruppa als auch Frau Krause ihre langjährige Mitarbeit in unserem Pfarramt in naher Zukunft beenden, sind Stellen­ausschreibun­gen gelaufen, und es konnten zwei neue Mit­arbeite­rinnen gewonnen werden, die im Gottes­dienst zu Epipha­nias der Gemeinde vorgestellt und ein­gesegnet wurden: Es sind Frau Korinna Bartolo­mäus und Frau Uta Maslaton. In den Händen von Frau Maslaton werden die Kirchgeldarbeit, die Gemeinde­glieder­verwaltung sowie Dienst­leistungen für Haus­verwaltung, Friedhof und Kinder­garten liegen, während der Besucher­verkehr, Vermie­tungen, Öffent­lichkeits­arbeit etc. zu den Aufgaben von Frau Bartolo­mäus gehören.

Beide Mitarbeiterinnen, die sich derzeit in ihre Aufgaben­felder ein­arbeiten, werden sich dem­nächst an dieser Stelle und auch im Gemeindeblatt Februar/März vorstellen.


Einladung zur Debatte

Wo stehst Du? So haben wir zur Friedensdekade uns und Sie gefragt.

Wo steht die Kirche? So fragen wir jetzt auf einer (nicht ganz) weißen Debatten-Wand.

Angesichts der oft sehr eingeschränkten Wahr­neh­mung von anderen Positio­nen in den Diskursen un­serer (Stadt-) Gesell­schaft möchte der Kirchen­vor­stand eine Möglich­keit zum (Schreib-) Gespräch geben.

Auch wenn die Begriffe „rechts“ und „links“ aus der politi­schen Debatte stammen, werden die Bei­träge der Kirche zu ethi­schen und gesell­schaft­lichen Fragen auto­matisch in dieses System ein­geschrie­ben. Das führt zwangs­läufig zu Ir­ritatio­nen, weil der eigent­liche Auftrag der Kirche ja ist, der be­freien­den Bot­schaft Jesu Christi in unserer Welt Raum zu geben.

Das redak­tionell begleitete Gespräch ist eröffnet, die an­gehäng­ten Stifte ermu­tigen hoffent­lich zu eigenen Beiträgen und Fragen – vielleicht ent­steht auch ein di­rek­tes Gespräch in der Öffent­lich­keit. Nach dem Ende der Aktion soll die Plane zu Taschen ver­arbeitet werden.

Christoph Reichl


Dank für 50 Jahre Lektorendienst

Es ist Zeit, Danke zu sagen für über 500 Dienste, die Herr Manfred Böttger als Lektor versehen hat – in unserer Gemeinde, in un­seren Kirchen – und da­rüber hinaus in vielen Friedens­gebeten in der Nikolai­kirche:

Lieber Herr Böttger,

am 4. November 1968 sind Sie zum ersten Mal Lektor gewesen. Danke, dass Sie in den 50 Jahren seither so zu­verlässig und klar Gottes Wort hören ließen. Immer wieder erfahre ich, wie dank­bar Men­schen sind für Ihr deut­liches, ver­ständ­liches, erhel­lendes Spre­chen! Bis heute sind Sie nicht müde ge­worden, diesen Dienst zu tun! Immer noch sind Sie auch in der offenen Kirche mit dabei und bereit, mit Men­schen das Gespräch zu suchen, die in der Kirche gar nicht zu Hause sind, die viele Fragen haben und auch Wider­stände hegen. Danke für Ihren Mut zur Aus­einander­setzung! Ich nehme an, Sie haben diesen Mut auch früher schon ge­braucht. Nun kenne ich Sie ja erst seit etwa sechs Jahren und weiß nicht so viel über Ihren Einsatz in früheren Zeiten.

Doch was ich weiß, ist allemal des Dankes wert! Den möch­te ich gern aus­sprechen.

Ich weiß, dass Ihre Frau erheb­lichen Anteil hat an Ihren Ein­sätzen. Daher möchte ich auch Ihnen, liebe Frau Böttger, von Herzen danken. Ihnen beiden wünsche ich Gottes Segen!

Mit herzlichen Grüßen, auch im Namen von Pfarrer Reichl und der Kollegen, mit denen Sie in all den Jahren zusammengearbeitet haben,

Ihre Pfarrerin Ruth Alber


Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Christlicher Glaube und Einsatz für Chancen­gleich­heit, Konflik­tlösung und Nach­haltig­keit gehören zu­sammen! Aus dieser Über­zeugung haben Landes­synode und Landes­jugend­konvent der Evange­lisch-Lutheri­schen Landes­kirche Sachsens einen „Ökume­nischen Weg für Gerech­tigkeit, Frieden und Bewah­rung der Schöpfung“ an­gestoßen. Dieser wird in­zwischen von einer ökume­nischen Arbeits­gemein­schaft getragen.

Der „Ökumenische Weg“ ermutigt, unter­stützt und fördert Kirchen und Ge­mein­den bei deren Engage­ment für eine bes­sere Welt. Dabei setzt die Initia­tive – ganz in der Tradition des Konz­iliaren Pro­zesses – auf das ökume­nische Mit­einander und das Engage­ment aller Genera­tionen, gerade auch der Jugend.

Der „Ökumenische Weg“ trägt mit Abruf­angebo­ten und hoch­karätigen Fach­personen einen Impuls an die Basis und beson­ders in die Ge­meinden: Warum lohnt es sich für uns als Christen, sich für Gerechtig­keit, Frieden und Bewah­rung der Schöp­fung zu enga­gieren?

Der „Ökumenische Weg“ macht Projekte öffentlich, die bereits an der Basis laufen. Damit wird gezeigt, welchen positi­ven Effekt solches Engage­ment für den Gemeinde­aufbau und die Glaub­würdig­keit der christli­chen Bot­schaft hat.  Gemein­den werden so zu eigenen Projek­ten angeregt. Einen vorläu­figen Höhe­punkt  erreicht der Ökume­nische Weg mit einem großen Ökume­nischen Festtag am Buß- und Bettag, den 20. Novem­ber 2019 rund um die Kreuz­kirche Dres­den – 30 Jahre nach der großen Ökume­nischen Ver­sammlung 1988/89.

Im Rahmen des Festtags sollen heraus­ragende Projekte gewürdigt sowie Ge­mein­den und Menschen an der Basis ermutigt werden, den Impuls des Ökume­nischen Weges über das Jahr 2019 hinaus weiter­zu­führen.

Angebote, Impulse, Mitmach­möglich­keiten und inspirie­rende Projekte auf >www.oekumenischerweg.de.


Tauferinnerung

Nicht immer, aber immer öfter!

Beginnend mit dem neuen Jahr 2019 wollen wir einmal im Viertel­jahr einen Gottes­dienst mit Tauf­erinne­rung feiern. Dazu werden alle Kinder (bis 14 Jah­re) extra ein­geladen, die im davor liegenden Viertel­jahr ihren Tauftag hatten. In diesen Gottes­diensten sollen die Tauf­kerzen dieser jungen Men­schen leuchten. Wer möchte, ist ein­geladen, sich mit dem Wasser der Taufe spürbar und persön­lich seg­nen zu lassen.

Seiner Taufe kann man sich ja nicht oft genug er­innern. Luther meinte sogar, jeder Christen­mensch solle täglich in seine Taufe „hinein­kriechen“, sich also jeden Tag darüber freuen, dass er oder sie getauft ist. Dazu sollen die viertel­jähr­lichen Tauf­erinne­rungs­gottes­dienste helfen. Sie werden nicht grund­sätzlich als Familien­gottes­dienste ge­staltet, sollen aber Ele­mente ent­hal­ten, die auch Kinder an­sprechen können.

Der erste Tauferinnerungs­gottes­dienst dieser neuen „Staffel“ soll am 3. Fe­bruar 2019 in der Paul-Gerhardt-Kirche um 10.00 Uhr beginnen. Herzliche Einladung!