#UNTEILBAR SACHSEN

Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft

Der Kirchenvorstand hat beschlossen,
den Aufruf #unteilbar zu unterstützen:

Demokratie, Menschenrechte, soziale und gesell­schaft­liche Teilhabe sind nichts, was einfach da ist. Sie müssen täglich erstritten und verteidigt wer­den. Eine Politik, die auf grenzenloses Wachs­tum und maxi­male Gewinne setzt, erzeugt massive soziale Ungleichheit und zerstört die Natur. Sie bereitet den Weg für autoritäre Lösun­gen und das Erstarken völ­kischer Parteien. Sie legitimiert Aus­grenzung und Abschottung mit tödlichen Folgen, nicht nur an den Außen­gren­zen der EU. Das zivil­gesellschaft­liche Bündnis #unteilbar Sachsen stellt sich dem entgegen.

„Für ein offenes Land mit freien Menschen“ – unter diesem Banner gingen ‘89 Menschen in Sachsen auf die Straße. Diese Botschaft hat bis heute nicht an Relevanz verloren und wir werden sie in diesem Sommer vor der Landtagswahl erneut auf die Straßen tragen. Wir lassen nicht zu, dass Sozialstaat, Flucht und Migration gegeneinander ausgespielt werden und ergreifen die Initiative. Wir rufen dazu auf, gemeinsam eine andere, eine offene und solidarische Gesell­schaft sichtbar zu machen!

Als Auftakt unserer gemein­samen Aktivitäten wird am 6. Juli eine De­mon­stra­tion in Leipzig stattfinden, mit der wir den #unteilbar-Sommer in Sachsen einleiten wollen. Zudem unterstützen wir die Marktplatz- und Konzerttour #WannWennNichtJetzt in Zwickau (20.07.), Bautzen (27.07.), Annaberg-Buch­holz (03.08.), Plauen (10.08.) und Grimma (30./31.08.). Den Höhepunkt bildet die bundesweite #unteilbar-Großdemonstration am 24. August 2019 in Dresden.

Weitere Informationen finden Sie >hier.


Struktur unserer Kirchgemeinden

Am 4. Mai kamen in der Bethlehemgemeinde die Kirchenvorstände der Region V zusammen und haben miteinander in getrennten Sit­zun­gen beschlossen, den schon in der Ge­meinde­versammlung vorgestellten Weg weiter be­schrei­ten zu wollen. Dazu werden die Ver­trä­ge über eine Vereini­gung mit den Kirch­gemeinden Bethlehem, Marien­brunn und Sankt Petri und über ein Schwester­kirch­verhältnis mit Probst­heida-Störm­thal-Wachau dem Regional­kirchen­amt zur Geneh­migung vorgelegt.

Diese etwas sperrige Formulierung macht deutlich, dass die griffige Formel 4+1 an dieser Stelle nicht ganz stimmt: Wir haben in den Verhand­lungen keine Lö­sung finden können, die für alle Gemeinden der Region zustimmungs­fähig wäre – die Andreas­kirch­gemeinde kommt deshalb nicht in den Verträgen vor.

Darüber hinaus sind noch weitere Unsicher­heiten nicht durch uns zu klären: Die Gemeinden Marien­brunn und Probst­heida-Störmthal-Wachau sind in Schwe­ster­kirch­verhäl­tnissen mit anderen Gemeinden verbunden, die in ihren je­wei­ligen Regionen noch keine Klärung der Strukturen erreichen konnten. Vo­raus­sichtlich ist aber die Auflösung der alten Schwester­kirchv­erträge daran ge­kop­pelt, dass die Ge­meinden sich neuen Struk­turen zuordnen.

Kurz zusammen­gefasst: Wir sind auf dem Weg, mit einer großen Struktur im Leipziger Süden den rechtlichen Rahmen zu schaffen, der individueller Ge­stal­tung vor Ort Raum gibt, Anstel­lungen von Kantoren und Gemeinde­pädagogen ausbaut und die Pfarr­stellen ungekürzt erhält. Wir bitten Sie, mit Ihren Fragen, Ihrer Kritik und vor allem Ihrem Gebet diesen Weg weiter zu begleiten.

Christoph Reichl


Spenden: Aktion Federmappe

Mit der „Aktion Feder­mappe“ unter­stützt die Kirch­liche Er­werbs­losen­ini­tia­tive Leipzig (KEL) Kin­der von Fa­mi­lien, die die finan­ziellen Auf­wen­dun­gen zum Schul­jahres­be­ginn nur schwer schul­tern können.

Sie können diese Ak­tion mit neuen oder gut er­hal­te­nen ge­brauch­ten Sach­spen­den rund um das Thema Schule unter­stützen.

Gebraucht wer­den: Farb­kästen, Scheren, Stifte, Schreib­blöcke, Zirkel und Hef­te, aber auch Ranzen, Schul­ruck­säcke und Sport­taschen, sowie jed­weder wei­terer Schul­be­darf. Die Ab­gabe kann bis zum An­fang des neuen Schul­jahres in der Be­ra­tungs­stelle der KEL in der Ritter­straße 5 zu den Öff­nungs­zei­ten er­fol­gen:

Montag bis Donners­tag 9 bis 15.00 Uhr, Frei­tag 9 bis 12.00 Uhr.

Die gesammel­ten Schul­materi­alien wer­den an Fa­milien weiter­ge­ge­ben, die den Mit­arbei­ten­den oft­mals aus der Be­ra­tung be­kannt sind und bei de­nen die fi­nan­ziellen Mittel für Schul­be­darf sehr knapp sind.

Weitere Infor­ma­tionen fin­den Sie auf der >Website der KEL.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!


Mitarbeiterausflug am 28. Juni

Unterwegs in den Süden

In Vor­griff auf die Sommer­ferien ist es nun schon eine gute Tra­di­tion ge­wor­den: Alle Mit­ar­bei­ter un­serer Ge­mein­de machen sich ge­mein­sam auf den Weg. Natür­lich gibt es da viele unter­schied­liche In­teres­sen und je­des Jahr schlägt auch eine an­dere „Ab­tei­lung“ das Ziel vor. Aber als Mit­ar­bei­ter von Kin­der­gar­ten, Ver­wal­tung, Ver­kün­di­gung und Fried­hof mit­ein­an­der un­ter­wegs zu sein und so jen­seits des Ar­beits­all­tages mit­ein­an­der im Ge­spräch zu sein, ist ohne­hin un­ab­hängig vom Aus­flugs­ziel ge­winn­bringend.

Dieses Jahr wer­den wir Rich­tung Alten­burg un­ter­wegs sein – und hoffen auf Ihr Ver­ständ­nis, dass am Frei­tag, dem 28. Juni nie­mand von uns für Sie da sein kann. Da­nach um­so mehr!


Friedhof Connewitz

Abschied von Frau Renger

Liebe Frau Renger,

wir möchten DANKE sa­gen für Ihre wunder­bare Ar­beit, die Sie in der Ver­wal­tung für den Fried­hof und als lang­jähri­ges Mit­glied ehren­amt­lich für den Kir­chen­vor­stand ge­leistet ha­ben!

Sie ha­ben mit äußers­ter Um­sicht, ana­lyti­schem Ver­stand, Ge­wissen­haftig­keit und Ge­nauig­keit dem Fried­hof Conne­witz zu einer vor­bild­lichen Ord­nung und Orga­nisa­tion ver­hol­fen und ihn ganz selbst­ver­ständ­lich viele Jahre lang über so eini­ge Un­weg­sam­kei­ten ge­lenkt.

Bewunderns­wert ist, mit wel­chem Herz­blut Sie alles be- und durch­dacht und immer wei­ter un­er­müd­lich das Beste für den Fried­hof er­ar­be­itet ha­ben! DANKE! 

Mit viel Ge­duld ha­ben Sie Herrn Michal­czyk und nun auch Frau Skoruppa an­ge­lernt und in die Ab­läufe und Be­son­der­hei­ten des Fried­hofs ein­ge­wie­sen. Da­für möch­ten sich die bei­den an die­ser Stelle eben­falls herz­lichst bei Ihnen be­danken.

Wir wünschen Ihnen für den Renten­stand Gottes Segen!

Und keine Lange­weile ohne uns ;-)

Ihr Friedhofsteam


Glockenfilm digitalisiert

Ein Schmalfilm aus unserem Archiv über die An­kunft der 1956 in Apolda gegossenen neuen Glo­cken für die Paul-Gerhardt-Kirche, deren Auf­ziehen auf den Kirchturm und erstes Läuten sowie den Gottesdienst zur Glockenweihe ist jetzt digi­ta­lisiert und auf DVD vervielfältigt worden. Die DVDs, mit einem erklärenden Text versehen, sind im Pfarr­amt gegen eine Spende erhältlich.

Wenn ältere Gemeinde­glieder auf dem Film weitere Personen, die noch nicht in dem Begleit­text erwähnt werden, namhaft machen können, wird um eine In­for­mation an >Wolfram Herwig gebeten; von ihm kann man auch eine aktuali­sier­te Version des Begleit­texts erhalten.


Unser neuer Vikar: Heiko Herrmann

Kaum hatten wir Vikarin Wagner aus ihrem Dienst in unserer Gemeinde ver­abschiedet, stand bereits ihr Nachfolger „vor der Tür“: Vikar Heiko Herrmann. Wir haben ihn am 10. März in den Gottes­diensten begrüßen können.

Wir wünschen Ihnen, lieber Herr Herrmann, eine gute, gesegnete Zeit in unserer Gemeinde!

Und nun stellt sich Vikar Heiko Herrmann selbst vor:

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Heiko Herrmann, ich bin 31 Jahre alt und verheiratet. Seit September 2018 bin ich Vikar und bereite mich darauf vor, Pfarrer zu wer­den. Ich bin in Mecklenburg in einer atheisti­schen Familie auf­gewachsen und kam mit 16 zum Glau­ben. Mit 17 Jahren wurde ich getauft und habe nach dem Abitur in Bielefeld, Leipzig und Erlangen Theologie studiert. Nach dem Studium habe ich in Leipzig an der Universität gearbeitet und eine Doktorarbeit geschrieben.

In der ersten Ausbildungsphase (September 2018 bis Februar 2019) habe ich an einem Gymnasium den pädagogi­schen Teil der Aus­bildung absolviert und gelernt, Religions­unterricht zu halten. Nun werde ich bis Anfang 2021 in Ihrer Gemeinde das Kern­geschäft des Pfarr­berufes erlernen. Pfarrer Reichl wird dabei mein Mentor sein.

Ein besonderes Anliegen ist mir, den Glauben auch an Menschen weiter zu geben, die – so wie ich selbst – nie in ihren Familien etwas von dem gehört haben, was Kirche ist und was dort passiert. Genauso liegt mir etwas daran, Menschen, die sich aus unter­schied­lichen Gründen von der Kirche ab­gewandt haben, wieder neu für den christ­lichen Glauben zu begeistern.

Ich freue mich, in Ihrer Gemeinde lernen zu dürfen, freue mich auf die Begeg­nung mit Jüngeren und Älteren und darauf, Sie alle kennen­zulernen. Bitte scheuen Sie sich nicht, mich an­zu­sprechen, und sehen Sie es mir nach, wenn nicht jeder Name beim ersten Mal präsent ist.​

Bleiben Sie behütet!

Ihr Vikar Heiko Herrmann

(Anmerkung der Webmaster: Die erste Predigt unseres neuen Vikars können Sie >auf dieser Seite finden und nachhören.)