Probenwochenende und Konzert unseres Jugendchores

Wir durften als Jugendchor am Reformations­tag 2018 in der Gethsemane­kirche ein eigenes Konzert gestalten.

Zur Vorbereitung dafür sind wir ein Wochen­ende in das schöne Jugend­herbergs­schloss in Windisch­leuba gefahren.

Der Tag begann dort mit dem Morgen­gebet und an­schließen­dem Früh­stück. Gleich danach ging es mit den Proben los. Zwischen diesen war genügend Zeit für Tischtennis­spiele, selbst­gebackene Kuchen (Mathildes Wolke war echt lecker!) und Gottes­dienst­vorberei­tungen. Zum Aus­klang des Tages gab es einen lustigen Spiele­abend mit Werwolf und Impro­theater und eine sinnl­iche Abend­an­dacht in der kleinen Dorf­kirche.

Zu einem Proben­nachmittag kam auch Christoph Zschunke hinzu, um mit uns den Gottes­dienst vorzu­bereiten. Dieser wurde von unserer Jungen Gemeinde zum Thema „Gruppenzwang“ gestal­tet. Unsere Lieder kamen gut bei der Ge­meinde an. Insge­samt war der Gottes­dienst sehr gelungen.

Es war ein Wochen­ende voller schöner Ein­drücke, die wir ge­meinsam als Gruppe erlebt haben. Das alles und unser eigenes Konzert hat uns sehr zusammen­geschweißt. Wir wollen uns dafür noch ein­mal ganz herz­lich bei unserer Chor­leiterin Ulrike Pippel be­danken!

Text: Caroline Reinhold
Fotos: Antje Caffier


Friedensdekade 2018

Das Motto der Dekade lautete: Wo stehst du? Auf diese Frage gibt es meist nur zwei Ant­wor­ten: hier oder dort, auf der rich­ti­gen oder auf der falschen Seite, links oder rechts.

Aber wo stehe ich, wo stehen wir als Christen? Dieser Frage wollten wir wäh­rend der Frie­dens­dekade nach­gehen. Nachgehen im ganz wörtli­chen Sinn: Wir gingen zu Stolper­steinen im Gebiet unserer Ge­meinde. Die Steine er­innern an das Schick­sal von Leipzige­rinnen und Leipzi­gern, für die die Aus­gren­zung durch ihre Nach­barn tödlich endete. Dort, an diesen Orten, haben wir ein­geladen zum Gebet: dafür, dass sich das nie wie­der­holt, und für Frieden in unserer Nach­bar­schaft. Frieden ist nicht anonym und weit weg irgend­wo in der Welt. Frieden hat ein Gesicht. Es ist das Gesicht neben dir!

In der Paul-Ger­hardt-Kirche war eine Aus­stellung der Arbeits­gemein­schaft Stolper­steine zu sehen. Sie konnte vor und nach den Gottesdiensten, aber eben auch eine Stunde vor den Friedensgebeten, besichtigt werden. Danach ging man gemeinsam zu den Stoplersteinen: Scheffelstraße 21, Arthur-Hoffmann-Straße 150, Karl-Jungbluth-Straße 35, Bornaische Straße 75 bzw. Bernhard-Göring-Straße 152, siehe auch die Fotos. Es nahmen zwischen sechs und 25 Menschen teil. Die ersten beiden Fotos entstanden beim Friedensgebet am Mittwoch, bei dem es an dessen Stolperstein um das Leben und Wirken Karl Jungbluths ging. Das dritte Foto entstand am Freitag vor dem Haus der Demokratie, um sieben Stolpersteine herum, die an wehrlose Kinder und Jugendliche erinnern, die durch das unmenschliche „Eutha­na­sie“- Programm der Nationalsozialisten zu Tode kamen.

Am 18. November beendeten wir die Friedesdekade mit einem Ökume­nischen Gottes­dienst in der St. Boni­fatius-Kirche.


Offene Kirche 2018

Mit dem 3. Oktober endet für dieses Jahr die Offene Kirche. Unsere beiden Kirchen standen ab Mai jeden Nach­mittag von 16 bis 18.00 Uhr für Be­sucher offen. Während dieser Zeit ist stets jemand aus dem Helfer­kreis nicht nur zur Auf­sicht, sondern auch als Ansprech­partner da.

Sicher aufgrund des Baus ist die Besucher­zahl in Conne­witz  etwas  gerin­ger als im Vor­jahr, wäh­rend wir in Lößnig einem neuen Rekord ent­gegen­sehen. Stets freuten wir uns über die Begeg­nung mit den Men­schen, von denen nicht wenige eine ge­wisse Schwellen­angst über­winden müssen. Manch­mal tauscht man nur einen stum­men Gruß, manch­mal ent­wickelt sich ein Ge­spräch. Manche kommen zum Gebet oder zünden eine Kerze an.

Das Offene-Kirche-Team konnte sich im August nach einer gemein­samen An­dacht beim Zu­sammen­sein im Lößni­ger Kirch­garten über ge­machte Erfahrun­gen und be­wegende Erleb­nisse aus­tauschen.

Wir sind für zusätz­liche tat­kräftige Unter­stützung immer offen und dank­bar. Wer mit­machen möchte, findet Informa­tionen auf der >Home­page und ist auf jeden Fall sehr herzlich will­kom­men!

Erna und Michael Gerlach