Offene Kirche 2018

Mit dem 3. Oktober endet für dieses Jahr die Offene Kirche. Unsere beiden Kirchen standen ab Mai jeden Nach­mittag von 16 bis 18.00 Uhr für Be­sucher offen. Während dieser Zeit ist stets jemand aus dem Helfer­kreis nicht nur zur Auf­sicht, sondern auch als Ansprech­partner da.

Sicher aufgrund des Baus ist die Besucher­zahl in Conne­witz  etwas  gerin­ger als im Vor­jahr, wäh­rend wir in Lößnig einem neuen Rekord ent­gegen­sehen. Stets freuten wir uns über die Begeg­nung mit den Men­schen, von denen nicht wenige eine ge­wisse Schwellen­angst über­winden müssen. Manch­mal tauscht man nur einen stum­men Gruß, manch­mal ent­wickelt sich ein Ge­spräch. Manche kommen zum Gebet oder zünden eine Kerze an.

Das Offene-Kirche-Team konnte sich im August nach einer gemein­samen An­dacht beim Zu­sammen­sein im Lößni­ger Kirch­garten über ge­machte Erfahrun­gen und be­wegende Erleb­nisse aus­tauschen.

Wir sind für zusätz­liche tat­kräftige Unter­stützung immer offen und dank­bar. Wer mit­machen möchte, findet Informa­tionen auf der >Home­page und ist auf jeden Fall sehr herzlich will­kom­men!

Erna und Michael Gerlach


Sommerfahrten

Kinder im Kindercamp Deutzen

Wo würden Sie das Glück suchen? Wir, zwei Betreuer und 16 Kinder aus unserer Gemeinde, haben uns ge­mein­sam mit 130 Kindern aus dem Kirchenbezirk auf die Suche danach gemacht. Gefunden haben wir vieles, das glücklich macht: Ferien haben, unsere Zeltgruppe, gutes Wetter, Singen, Malen, Vorgelesen bekommen. So sah man viele glückliche Kinder beim Spielen und Baden, am Lagerfeuer, beim Kinoabend mit Olsenbande und Pop­corn oder beim Werkeln in den Workshops.

Morgens hörten wir im Zirkus­zelt immer von einem Gast, was ihn glück­lich macht. Hier war der Schäfer, der uns mit seiner kleinen Herde be­suchte, zweifels­ohne das High­light. Viele Kin­der sahen zum ersten Mal, wie Schafe ge­schoren werden.

Wir haben auch in den Selig­preisun­gen in der Bibel geschaut, was Jesus meint, welche Men­schen glücklich sind und warum. Wir ent­deckten, dass ganz andere Dinge bei Gott zählen, als wir ver­mutet hätten. So kommt es bei Gott darauf an, Gerechtig­keit zu üben, Frieden zu halten, ein gu­tes Herz zu haben und sanft­mütig zu sein. Ohne die vier Jugend­lichen aus unserer Ge­meinde, die uns unter­stützt haben, wären wir aber defini­tiv nur halb so glück­lich ge­wesen! Deshalb geht ein ganz großer Dank an Lukas, Elin, Hannah und Mara und die anderen Helfer im Camp!

Und wer nächstes Jahr mit dabei sein will, sollte sich schon die erste Sommerferienwoche vormerken.

Teens in Taizé

Taizé ist vor allem für Jugend­liche ein Ort der Begeg­nung mit anderen, mit fremden Kultu­ren und mit Gott. Hier kann man geistlich „auf­tanken“. Mit ca. 1600 Ju­gend­lichen und Erwach­senen aus allen Erd­teilen verbrach­ten 60 Ju­gend­liche aus Leipzig eine Woche in Frank­reich. Die Fahrt wurde von Jugend­pfarramt und Dekanats­jugend organi­siert.

Schnell fand man sich in den gemein­samen Tages­ablauf mit drei Gebets­zeiten, Bibel­arbeit, Gesprächs­gruppe, prakti­scher Tätig­keit und Work­shops hinein. Dabei gab es auch viel Zeit, die anderen aus der Reise­gruppe und die anderen Taizé-Be­sucher kennen­zulernen und abends im Oyak zu feiern. Neben den vielen netten Leuten aus allen Erdteilen waren sicher die Gesänge in der Kirche am ein­drück­lich­sten, wenn tau­sende Jugend­liche zusam­men sangen, und die Stille während des Gebets, die für viele völlig un­gewohnt war. Eine Jugend­liche beschrieb es so: „Am Anfang dachte ich, krass, sieben Minuten Stille im Gebet, und das dreimal am Tag, das halte ich doch nie aus. Aber schon nach kurzer Zeit wurde es für mich eine wert­volle und span­nende Er­fahrung.“

Wir laden ein, im nächsten Jahr wieder mit nach Taizé zu fahren und zu erleben, warum dies für viele, Zitat, „die geilste Zeit ihres Lebens“ ist. Oder kommen Sie am 20. No­vember zum Taizé-Abend in die PAX Jugend­kirche in Gohlis, oder am 25. No­vem­ber zum Taizé­gottes­dienst in die Geth­semane­kirche in Lößnig.

Ihre/Eure Diakonin Claudia Weiß

Senioren an der Saale

22 Senioren aus unserer Ge­meinde führte ein Tages­ausflug „An der Saale hel­lem Strande“ entlang. Organi­siert wurde die Fahrt von der Senioren­beauftrag­ten unseres Kirchen­bezirks. Das erste Ziel erreich­ten wir mit dem Bus: Bad Kösen und die Rudels­burg. Nach Be­stei­gung des 20 Meter hohen Turmes wurden wir durch einen schönen Aus­blick auf das male­rische Saale­tal belohnt.

Danach besuch­ten wir die Luther­kirche in Bad Kösen, dort hielten wir eine kleine An­dacht. Ein köst­liches Mittag­essen (Roulade, Klöße und Rotkraut) erhielten  wir im Restau­rant „Schöne Aus­sicht“.  Weiter ging es im Boot nach Saal­eck. Frau Kraut­krämer hatte die Gi­tarre dabei, und so wurde nach Herzens­lust gesungen.

So verging der Tag viel zu schnell!

Text: Brigitta Hildebrandt, Angelika Panzig, Renate Sieber
Fotos: Christine Gündel