Aktuelles aus dem Kirchenvorstand

Visitation abgeschlossen, Bericht liegt vor

In der ersten Märzhälfte 2017 ist Super­intendent Henker mit seinen Mit­arbei­tern, den Fach­beratern für Kirchen­musik, Gemeinde­päda­gogik und Ver­waltung/Archiv, in Connewitz und Lößnig unter­wegs gewesen, um die verschie­denen Bereiche unserer Gemeindearbeit kennen­zuler­nen. Viele von uns haben erlebt, wie sie in unseren Gottes­diensten, aber auch in den verschiedenen Dienst­gruppen und Kreisen, hospitiert und mit uns das Gespräch gesucht haben.

Für die Mitarbeiter und uns als Kirchen­vorstand war das eine will­kommene Gelegen­heit, dass einmal jemand von außen auf un­sere Arbeit schaut. Die in zahl­losen Gesprä­chen, aber auch durch die Abschluss­berichte des Super­inten­denten und seiner Fach­berater erhaltenen Ein­schät­zun­gen und An­re­gungen werten wir im Kirchen­vor­stand und in der Mit­arbeiter­schaft aus.

Für Sie, liebe Gemeinde, stellen wir hier einige der Doku­mente zum Nachlesen zur Verfügung:

>Abschluss­bericht des Super­intendenten
>Predigt des Superintendenten beim Abschluss­gottes­dienst
>Bericht unseres Kirchenvorstands in Vorbereitung der Visitation

Gerne hören/lesen wir auch Ihre Kommentare und Rück­fragen – die Kontakt­möglich­keiten finden Sie in der rechten Spalte.


Ökumenisches Treffen unseres Kirchen­vorstandes mit dem Pfarr­gemeinderat

Die August-Sitzung 2016 des Kirchen­vorstan­des stand ganz im Zeichen der Öku­mene, denn wir hatten den Pfarr­gemeinde­rat unserer katholi­schen Nachbar­gemeinde St. Bonifa­tius zu einem gemein­samen Treffen ein­geladen.

Der Abend begann mit einer Andacht in der Paul-Gerhardt-Kirche. Pfarrer Reichl wies anhand des Liedes „Strahlen brechen viele aus einem Licht“ darauf hin, dass wir als katho­lische und evange­lische Christen bei aller Unter­schied­lich­keit der Tradi­tionen doch aus einer Quelle schöpfen und einen Ur­sprung haben. Bei der Turm­führung bewun­derten wir den eindrucks­vollen Glocken­stuhl aus Holz, genos­sen die herr­liche wolken­lose Aus­sicht vom Balkon und versam­melten uns dann im Kir(s)chg­arten, wo wir uns die köst­lichen Sachen vom Grill gut schmecken ließen. Als Gast­geschenk hatten unsere Gäste ein wunder­bares selbst­gebackenes Brot und Salz, be­gleitet von herz­lichen Segens­wünschen, mit­gebracht.

Zunächst in größerer, später in mehreren kleine­ren Runden, gab es span­nende und an­geregte Gespräche.

So schlug der Pfarrgemeinde­rat der Bonifatius-Gemeinde vor, zum Re­forma­tions­jahr 2017 mit gemein­samen Aktio­nen unsere Ver­bunden­heit zu zeigen – bei den Ver­schieden­heiten, die es gibt. Eine kon­krete Idee war hier die Gestal­tung eines gemein­samen Einkehr­tages am 18. März 2017.

Ein thematischer Schwer­punkt in kleinerem Kreis war zudem das Gespräch da­rüber, wie wir uns als Gemein­den Fa­milien zu­wenden. Pfarrer Wolf erläu­terte das Konzept der „Familien­katechese“, wie die katho­lische Ge­meinde es im Zu­sammen­hang der Vo­rberei­tung der Erst­kommu­nion prakti­ziert. Getra­gen ist dieses Konzept von der Grund­überzeu­gung, dass ent­schei­dende und vor allem nach­haltige Im­pulse für den Glauben der Kinder in der Familie ge­geben wer­den. Um dies zu unter­stützen, er­halten Fami­lien bei Eltern­abenden Tipps und An­regun­gen für das Leben des Glaubens im Alltag. Außer­dem haben sie dabei Gele­gen­heit, Erfah­rungen und Ideen aus­zu­tauschen. Auch dieses Gespräch ist für mich ein be­glückendes Zeichen dafür gewesen, wie sehr wir von­ein­ander lernen können.

Es war ein schönes katholisch-evange­lisches Mit­einander an diesem Abend, und wir freuen uns auf weitere gemein­same Begeg­nungen.

Pfarrerin Ruth Alber