Friedhof Connewitz

Der Connewitzer Friedhof wurde 1880 angelegt und besitzt heute eine Fläche von 3,5 Hektar. Auf dem Friedhof befinden sich etwa 4000 Grab­stellen. Die Wege­führung ist vom mitt­leren Haupt­weg ab­gehend regel­mäßig und recht­winklig angelegt. An den Längs­wänden befinden sich Wand­grabmale des frühen 20. Jahr­hun­derts, die teil­weise noch von den origi­nalen Ein­frie­dungen um­geben sind.

Zahlreiche dieser Grabmale konnten in den letzten Jahren restauriert bzw. neu gestaltet werden. Auch die äußere Friedhofsmauer wurde instandgesetzt und zur Meusdorfer Straße hin im Frühsommer 2017 mit einer Graffiti-Bemalung versehen, wozu Gestaltungs­vorschläge erbeten waren. Hoffen wir, dass die gefundene Gestaltung gefällt, Interesse erregt und noch lange Zeit unversehrt bleibt! (siehe Bildergalerie)

In den Jahren 1926/27 entstand die heutige Friedhofs­kapelle nach Plänen des Archi­tekten Georg Staufert. Die Friedhofs­kapelle ist ein Putzbau mit ge­stelzten Spitz­bogen­fenstern und eben­solchem Ein­gang. Ein frei­stehen­der Glocken­turm mit einer ein­zelnen Glocke be­findet sich un­mittel­bar da­neben. Im Inneren der Kapelle befindet sich ein Sand­steinrelief, ver­mutlich eine Arbeit des Bild­hauers Max Alfred Brumme, eben­falls im Stil der 1920er Jahre. In der Fried­hofs­kapelle finden mehr als 60 Per­sonen einen Sitz­platz. Sie steht damit für kirch­liche und welt­liche Trauer­feiern in ruhiger und stiller Atmo­sphäre zur Ver­fügung.
1992/93 wurde die Kapelle sehr um­fassend rekon­struiert. Die Kapelle steht unter Denk­mal­schutz.

Fotos vom Friedhof Connewitz

… und von der Friedhofskapelle


 

Friedhof Lößnig

Fotos von der Kapelle gesucht

Derzeit laufen Vorbereitungen für die (beantragte) Wie­der­eröffnung des Lößniger Friedhofes in der Rem­brandt­straße. Der Friedhof wurde 1843 an­gelegt, die kleine Ka­pelle um 1880 errichtet. Das Gebäude steht unter Denk­mal­schutz und soll in der nächsten Zeit sa­niert wer­den.

Leider sind uns keine Abbildungen bekannt, auf denen das Gebäude in einem besseren Erhal­tungs­zustand zu erkennen ist. Haben Sie viel­leicht noch ältere Bilder vom Friedhof oder von der Kapelle? Dann melden Sie sich bitte bei Herrn André Zimmer­mann, Tel. (0341) 301 3595, oder bringen Sie Ihre Schätze zu den Sprech­zeiten ins Gemeinde­büro oder Pfarramt. Wir würden von Ihren Bildern selbst­verständ­lich nur Kopien ver­wenden, die Originale er­hal­ten Sie sofort zurück. Vielen Dank.