Christenlehre

Diakonin Weiß ist in der ersten Januar­wo­che zur Jahrestagung der Gemeinde­pädago­gen, deshalb können in dieser Zeit ihre Gruppen nicht stattfinden.

Was?

Der Begriff „Christen­lehre“ kann viel be­deuten, und jeder ver­steht etwas ande­res da­runter. Mancher hat hier als Kind zu DDR-Zeiten selbst sehr gute Erfah­run­gen gemacht, anderen ist die Be­zeich­nung eher fremd. Warum braucht man über­haupt Christen­lehre, wo es doch Reli­gions­unter­richt gibt? Was ist Chris­ten­lehre bei uns in der Kirch­gemein­de, und wie gestaltet sich die Arbeit mit den Kindern?

Wie?

Im Unter­schied zum Religions­unterricht an den Schulen ist Christen­lehre ein frei­zeit­pädagogi­sches An­gebot der Kirch­gemeinde, das sich an un­ge­taufte und ge­taufte Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse richtet. Die Kinder sollen in das Le­ben in ihrer Ge­meinde heran­geführt werden und in ihrer Gruppe ihren Glau­ben leben lernen. Im Unter­schied zum Religions­unter­richt geht es nicht um reine Wissens­vermittlung, sondern darum, sich als Teil einer kirch­lichen Ge­mein­schaft zu ver­stehen und mehr über das Leben als Christ zu er­fahren.

Christen­lehre soll ein Ort sein, wo die Kinder Raum finden, sich aus­zu­drücken. Die Kinder lernen sich in der Gruppe näher kennen und fassen Ver­trauen zu­einan­der, sie können mit­einan­der und von­einan­der lernen, Freude und Sor­gen teilen und erste reli­giöse Erfah­rungen machen, sich darüber aus­tau­schen und selbst Posi­tion be­ziehen. Wir ver­suchen, gemein­sam Ant­worten auf Fragen un­serer Zeit zu finden. So werden die Kinder sprach­fähig in ihrem Glauben. Auch das gemein­same Spiel ist ein wichti­ger Bestand­teil, um als Gruppe zusam­men­zu­finden, es er­mög­licht den Kindern sozia­les Lernen und einen Aus­gleich zum schulischen Alltag. Singen, spielen, malen, Geschich­ten hören, basteln, reden über den Glauben, Gebet und Segen gehören zu fast jeder Christen­lehre­stunde.

Daneben gestaltet die Christen­lehre einen Teil unserer Familien­gottes­dienste mit, führt am Heiligen Abend das Krippen­spiel in der Gethse­mane­kirche auf oder singt z. B. am 1. Ad­vent mit der Kur­rende im St. Elisa­beth-Kranken­haus, be­sucht in der Advents­zeit Senioren­einrichtun­gen und ist so in unser Gemein­de­leben ein­gebunden.

Wo und Wann?

Ab Schuljahr 2017/18 wird für die Erstklässler eine eigene Gruppe, montags, angeboten. Ansonsten treffen sich die Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in alters­übergreifen­den Gruppen wöchent­lich in Conne­witz und Lößnig, um über Gott, den Glauben und das Leben als Christ zu reden und zusam­men zu spielen.

In Connewitz:
Paul-Gerhardt-Haus, Selneckerstr. 7, Christen­lehre­raum (Raum 6 im EG):
1. KLasse: montags 16 Uhr
2.–3. Klasse: montags 17:15 Uhr oder mittwochs 16 Uhr
4.–6. Klasse: mittwochs 17:15 Uhr

In Lößnig:
Gemeindehaus, Bornaische Str. 121:
1.–6. Klasse: donnerstags 16 Uhr (Kinder können vom Hort der Regen­bogen­schule und der Karl-Schubert-Schule nach Anmeldung zur Chris­ten­lehre ab­geholt werden)

Kinder, die dabei sein wollen, können sich ent­sprechend ihres Alters eine Gruppe heraus­suchen. Die Conne­witzer können auch gern nach Lößnig kommen und um­gekehrt, wenn der Termin im Wochen­plan besser passt!

Anmel­dungen zur Christen­lehre sind übri­gens während des ge­samten Schul­jahres möglich. Wer noch gern dazu­kommen möchte, kann einfach zu einem der Treffen kommen oder sich mit dem >Anmelde­formular an­melden.

Aktuelle Informa­tionen zur Christen­lehre finden Sie >hier.
Bei Fragen wenden Sie sich gern an Diakonin Claudia Weiß.